
Blood and Water: The Indus River Basin in Modern History
Das Indusbecken war einst ein trockenes, von Viehzucht geprägtes Einzugsgebiet, doch in der zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts wurde es zu einem der am stärksten bewässerten und bevölkerten Flussgebiete der Welt. Jahrhundert unter britischer Kolonialherrschaft begonnene Bewässerungsprojekt löste politische, soziale und ökologische Veränderungen aus, die sich auch nach der Gründung der neuen Staaten Indien und Pakistan 1947 fortsetzten.
In dieser ersten groß angelegten Umweltgeschichte der Region konzentriert sich David Gilmartin auf die Veränderungen, die im Einzugsgebiet durch die Umsetzung des weltweit größten modernen integrierten Bewässerungssystems eintraten. Dieses meisterhafte wissenschaftliche Werk untersucht, wie die Umgestaltung der Umwelt mit der Schaffung von Gemeinschaften und Nationen verbunden ist, und konzentriert sich dabei auf die Überschneidung von Politik, Staatskunst und Umwelt.