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Bloody Sunday
Fünfzig Jahre danach: eine neue Perspektive auf eines der gewalttätigsten und umstrittensten Ereignisse während der Unruhen in Nordirland.
Der 30. Januar 1972, der Tag, der als „Bloody Sunday“ bekannt wurde, ist als eines der dunkelsten und blutigsten Ereignisse der Unruhen in Nordirland in Erinnerung geblieben. Dreizehn Menschen wurden auf der Stelle getötet, als Angehörige des Fallschirmjägerregiments der britischen Armee das Feuer auf Bürgerrechtsdemonstranten in der Bogside, einem überwiegend katholischen Stadtteil von Londonderry, eröffneten. Der anhaltende Kampf um Gerechtigkeit hat den langen Prozess der Strafverfolgung vorangetrieben, der in der Mordanklage gegen den als Soldat F bekannten Fallschirmjäger gipfelte.
Der Autor Ian Hernon, der während der Unruhen als Reporter tätig war, stützt sich auf Augenzeugenberichte und seine eigenen Erinnerungen an diese Zeit, um einen fesselnden Bericht über den Verlauf der Tragödie zu verfassen. Er beschreibt, wie sich die Gemüter im Vorfeld des Massakers bereits erhitzten - angesichts der Gräueltaten auf beiden Seiten - und beleuchtet die Aktivitäten der 1 Para sowie die von der IRA angewandten Taktiken.
Fünfzig Jahre nach den Ereignissen des „Bloody Sunday“ befasst sich dieses wichtige Buch mit den unmittelbaren Folgen, einschließlich der „Schönfärberei“ von Widgery, der Proteste und Internierungen, der Bombenanschläge und der Gewalt im Gegenzug sowie der langen Jahrzehnte sozialer Unruhen bis zur Versöhnung.