Bewertung:

Das Buch „Bloodstoppers and Bearwalkers“ von Richard Dorson ist eine reichhaltige Sammlung von Folklore aus Michigans Upper Peninsula (U.P.), in der die mündlichen Traditionen verschiedener ethnischer Gruppen und die einzigartige Kultur der Region vorgestellt werden. Auf der Grundlage von Feldforschungen in den 1940er Jahren fängt Dorson Geschichten, Aberglauben und lokale Bräuche ein, die das lebendige erzählerische Erbe der Yoopers widerspiegeln. Während das Buch für seine fesselnden Erzählungen und seine kulturelle Bedeutung gefeiert wird, bemerken einige Leser, dass sein akademischer Stil manchmal trocken sein kann, was den Genuss für diejenigen, die einfach nur unterhaltsame Folklore suchen, schmälern könnte.
Vorteile:⬤ Reichhaltige Sammlung von Folklore und Geschichten aus der U.P.
⬤ Fängt verschiedene kulturelle Perspektiven ein, darunter indianische, finnische, italienische und kornische Traditionen.
⬤ Bietet Einblicke in das Leben und die Geschichte der Menschen in dieser Region.
⬤ Fesselnd und unterhaltsam für Leser, die sich für Folklore interessieren.
⬤ Die aktualisierte Ausgabe enthält neue Geschichten und wissenschaftliche Überlegungen, die das ursprüngliche Werk bereichern.
⬤ Einige Rezensionen erwähnen einen trockenen, akademischen Schreibstil, der nicht alle Leser ansprechen dürfte.
⬤ Gelegentlich fehlt es in bestimmten Geschichten an Details, so dass sich die Leser mehr Kontext wünschen.
⬤ Einzelne Anekdoten stimmen nicht immer mit der historischen Genauigkeit überein, wie in einigen spezifischen Beispielen erwähnt.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Bloodstoppers and Bearwalkers: Folk Traditions of Michigan's Upper Peninsula
Die abgelegene und zerklüftete Obere Halbinsel von Michigan (liebevoll "U.P." genannt) war die Heimat einer Vielzahl von Ureinwohnern und Einwanderern aus der Alten Welt - ein Erbe, das tief in der heutigen "Yooper"-Kultur verwurzelt ist. Ojibwes, Frankokanadier, Finnen, Cornwaller, Polen, Italiener, Slowenen und andere haben hier gelebt, angezogen von den Holz-, Erz- und Fischgründen.
Durch die Vermischung lokaler Begebenheiten mit übernatürlichen Geschichten und die kreative Anpassung traditioneller Geschichten an ein wechselndes Publikum haben die verschiedenen Bewohner des U.P. eine Fülle von Überlieferungen geschaffen, die von Trickbetrügern, Gesetzlosen, gerissenen Fallenstellern und Wilderern, exzentrischen Chefs der Minen und Holzfällerlager, "Blutstoppern" mit der lebensrettenden Gabe, den Blutfluss zu stoppen, "Bärenwandlern", die die Gestalt von Bären annehmen können, und vielem mehr handeln. Für den Volkskundler Richard M.
Dorson, der sich in den späten 1940er Jahren in die Region wagte, war der U.P. ein lebendes Labor, ein Paradies für Geschichtenerzähler. Bloodstoppers and Bearwalkers, das auf seinen umfangreichen Feldforschungen in der Region basiert, ist sein umfangreichstes und nachhaltigstes Werk.
Diese neue Ausgabe mit einer kritischen Einleitung und einem Anhang mit zusätzlichen, von James P. Leary ausgewählten Geschichten stellt Dorsons klassischen Beitrag zur amerikanischen Folklore wieder her und erweitert ihn. In dem fesselnden und gut informierten Buch werden die volkstümlichen Erzählungen der Holzfäller, Bergleute, Seefahrer, Trapper und Stadtbewohner der Region vorgestellt und erörtert.
Bloodstoppers and Bearwalkers" enthüllt die verschiedenen seltsamen und rauen Geschichten des U.P. und zeigt einen wichtigen Bestandteil der Kultur des oberen Mittleren Westens und einen faszinierenden Querschnitt der amerikanischen Gesellschaft.