
Gaining Ground?: Rights and Property in South African Land Reform
Gaining Ground? Rights and Property in South African Land Reform untersucht, wie Landreformpolitik und -praxis im Südafrika nach der Apartheid entstanden und umstritten sind.
Das Buch ist in der Provinz Mpumalanga angesiedelt und enthält eine ethnografische Darstellung lokaler Initiativen und Konflikte, die zeigt, wie sich die ärmsten Landlosen den Versuchen des südafrikanischen Staates widersetzt haben, Landbesitz zu privatisieren und eine neue Klasse afrikanischer Bauern zu schaffen. Sie bestehen darauf, dass die "rechtebasierte" und nicht die "marktorientierte" Version der Landreform Vorrang haben sollte und dass die Landrückgabe allen Afrikanern zugute kommen sollte. Ihre Versuche, Zugang zu Land zu erhalten, gehen jedoch oft nach hinten los. Trotz staatlicher Zusicherungen, dass die Landreform allen zugute käme, sind illegale Landverkäufe und -vermittlungen weit verbreitet und stellen einen der einzig gangbaren Wege zum Landzugang für die Armen dar.
Dieses Buch zeigt, wie Menschenrechtsanwälte, Nichtregierungsorganisationen und der Staat im Zusammenspiel mit lokalen Gemeinschaften versucht haben, diese symbolischen und wirtschaftlichen Ansprüche auf Land in Einklang zu bringen.
(Gewinner des ersten Elliott P. Skinner Book Award der Association of Africanist Anthropology, 2008)