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Boggarts, Trolls and Tylwyth Teg: Folk Tales of Hidden People & Lost Lands
Die Grimms nannten sie „The Quiet Folk“, auf Maori „Patupaiarehe“, in Wales „Y Tylwyth Teg“: verborgene Menschen, die ungesehen leben, ihre eigenen Sprachen sprechen und sich wie Migranten bewegen, die unseren Blicken entzogen sind - wie die, die in der utopischen Welt von Plant Rhys Ddwfn vor der walisischen Westküste lebten, wo dieses Buch beginnt.
In der Mythologie sind verlorene Länder Korallenschlösser unter dem Meer, uralte Wälder, in denen Geister leben, und Bergsümpfe, in denen Trolle lauern. Nimmt man die Mythologie beiseite, werden sie zu Tälern und Dörfern, die überflutet werden, um benachbarte Königreiche mit Trinkwasser zu versorgen, zu Campingplätzen, auf denen Reisenden die Weiterreise untersagt wird, und zu Reservaten, in denen die Rechte der Ureinwohner ignoriert werden.
Die Volksmärchen in diesem Buch erzählen von diesen verlorenen Ländern und verborgenen Menschen, an die man sich durch Wanderungen, Träume und Erinnerungen erinnert.