Bewertung:

Das Buch „Mumbai Darshan“ von Jitendra Dixit ist ein umfassender und fesselnder Bericht über die Umwandlung von Bombay in Mumbai und bietet einzigartige Einblicke in die Erfahrungen des Autors als Journalist. Es deckt eine breite Palette von Themen ab, darunter Politik, Kriminalität und kulturelle Veränderungen, und bietet eine Insider-Perspektive auf die jüngste Geschichte der Stadt.
Vorteile:Gut geschrieben und fesselnd, bietet Insider-Perspektiven, deckt eine Reihe von Themen wie Politik und Kriminalität ab, stellt den historischen Kontext mit persönlichen Anekdoten dar, regt zum Nachdenken an und ist informativ mit packenden Erzählungen.
Nachteile:Es fehlt die Erwähnung bestimmter bemerkenswerter Elemente wie der Dabbawallas, und Teile der Erzählung könnten für manche Leser deprimierend sein.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Bombay after Ayodhya - A City in Flux
Nach dem Abriss der Babri Masjid in Ayodhya am 6. Dezember 1992 kam es in ganz Indien zu Unruhen.
Mumbai war schon immer anfällig für kommunale Gewalt, aber die Gewalt im Dezember 1992 und dann wieder im Januar 1993 war beispiellos. Zwei Monate später, im März, erschütterten mehrere Bombenanschläge die Stadt, bei denen mehr als 250 Menschen getötet und 700 verletzt wurden. Auf die kommunalen Unruhen folgten Bandenkriege und Naturkatastrophen, die die Stadt für immer veränderten.
Bombay after Ayodhya beschreibt, wie die letzten drei Jahrzehnte in Mumbai von einem beispiellosen Wandel geprägt waren. Nach den Unruhen führte eine Spaltung in der Unterwelt Mumbais zu neuen politischen Gleichgewichten, die die Demografie der Stadt veränderten und zum Entstehen neuer Townships führten.
Nach einer kurzen Ruhepause wurde die Stadt 2002 erneut von Explosionen und Terroranschlägen erschüttert - ein Kreislauf der Gewalt, der 2008 in den schrecklichen Anschlägen vom 11. September gipfelte.