
Booker T. Washington and W.E.B. DuBois: Two Speeches and an Essay (Annotated and Illustrated)
Aus der Einleitung: In der Zeit nach der Wiedervereinigung (Ende des neunzehnten und Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts) kann man ohne weiteres behaupten, dass zwei schwarze Männer unter den Afroamerikanern wichtige Führungspositionen einnahmen: Booker T. Washington (Gründungspräsident des Tuskegee-Instituts) und W.
E. B. DuBois (Mitbegründer der Niagara-Bewegung).
Ursprünglich hatten diese beiden Männer ähnliche Vorstellungen von einer größeren Gleichstellung der schwarzen Bevölkerung in den Vereinigten Staaten.
Doch nachdem Washington 1895 seine Rede zum Atlanta-Kompromiss" gehalten hatte, gingen ihre Positionen immer weiter auseinander. Zehn Jahre später schrieb DuBois einen Aufsatz, in dem er seine Bedenken gegen Washingtons Position zum Ausdruck brachte.
Ich habe sowohl Washingtons Rede als auch DuBois' Aufsatz in einer Vorlesung über Bürgerrechte verwendet, die ich kürzlich gehalten habe. Beide Texte sind schon für sich genommen eine gute Lektüre. Aber als ich sie in meinem Unterricht verwendete, kam mir der Gedanke, dass sie auch eine gute Einführung in die Jahrzehnte der frühen afroamerikanischen Geschichte in den amerikanischen Kolonien und in die frühe US-Geschichte sein könnten.
Dieses kleine Büchlein enthält illustrierte und kommentierte Versionen von Washingtons Atlanta-Rede und DuBois' Essay. Es enthält auch eine zweite Rede, die Washington zwischen diesen beiden hielt - diese in Chicago bei einer Feier nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg. Ich möchte hier einige Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Schriften der beiden Männer hervorheben und einige der Personen und Ereignisse, die sie erwähnen, etwas näher erläutern.