Böser Hund: Pitbull-Politik und artenübergreifende Gerechtigkeit

Bewertung:   (4,1 von 5)

Böser Hund: Pitbull-Politik und artenübergreifende Gerechtigkeit (Harlan Weaver)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch hat polarisierte Meinungen hervorgerufen. Einige schätzen die Kritik an Rassismus und Klassismus im Tierschutz, während andere es als politisch aufgeladen und ohne glaubwürdige Beweise scharf kritisieren. Befürworter argumentieren, dass es eine notwendige Perspektive auf die Verflechtung von menschlichem und tierischem Leiden bietet, während Kritiker es als eine fehlgeleitete Hetzrede betrachten, die Tiermissbrauch entschuldigt.

Vorteile:

Der Autor prangert Rassismus, Klassendiskriminierung und weißes Rettertum in der Tierrettungsbranche an. Sie versucht, menschliches und tierisches Leid miteinander zu verbinden und setzt sich für eine umfassendere Bewegung für Gerechtigkeit ein.

Nachteile:

Kritiker halten das Buch für eine politische Hetzschrift, die Tiermissbrauch entschuldigt, keine glaubwürdigen Beweise liefert und mit linken Argumenten gespickt ist. Viele Leser sind der Meinung, dass es von den wahren Problemen des Tierschutzes ablenkt.

(basierend auf 7 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Bad Dog: Pit Bull Politics and Multispecies Justice

Inhalt des Buches:

Mehr als fünfzig Jahre Angstmacherei in den Medien und gezielte Rassenverbote haben das hervorgebracht, was man als "Amerikas meistgesuchten" Hund bezeichnen könnte: den Pitbull. Jahrhunderts begannen jedoch konkurrierende Erzählungen, die Bedeutung des Begriffs "Pitbull" zu verändern.

Pitbulls und Pitbull-ähnliche Hunde, die zunehmend als liebevolle Mitglieder meist weißer, heteronormativer Mittelklasse-Familien dargestellt werden, werden nun häufig als Opfer und nicht mehr als Täter gesehen, als Wesen, die keine Angst oder Verachtung, sondern vielmehr Fürsorge und Mitgefühl verdienen. Ausgehend von der zunehmend umstrittenen Welt der Mensch-Hund-Politik und mit Hilfe reichhaltiger ethnografischer Recherchen unter Hunden und ihren Befürwortern untersucht Bad Dog, wie die Beziehungen zwischen Menschen und Tieren Erfahrungen von Rasse, Geschlecht, Ethnizität, Sexualität, Nation, Rasse und Spezies nicht nur widerspiegeln, sondern aktiv gestalten.

Harlan Weaver schlägt eine kritische und eigenwillige Lesart der Pitbull-Politik und des Tierschutzes vor, die die Nullsummenlogik in Frage stellt, nach der die Fürsorge für die Tiere als Beeinträchtigung der Fürsorge für die Menschen angesehen wird. Weaver führt ein Verständnis ein, das in der Untersuchung dessen wurzelt, was es für Menschen bedeutet, nichtmenschliche Tiere zu berühren, zu fühlen, zu spüren und mit ihnen und durch sie zu denken, und schlägt kraftvolle Wege vor, gemeinsam Gerechtigkeit für marginalisierte Menschen und Tiere zu suchen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780295748023
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2021
Seitenzahl:240

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