Bewertung:

Die Kritiken zu Meghan McCains Buch „Bad Republican“ fallen geteilt aus. Entweder fanden die Leser die Memoiren ansprechend und aufschlussreich, da sie persönliche und politische Überlegungen einfingen, oder sie kritisierten sie als schlecht geschrieben und übermäßig weinerlich, da sie sich eher auf Missstände als auf sinnvolle Erzählungen konzentrierten.
Vorteile:Viele Rezensenten schätzten den unterhaltsamen und nachvollziehbaren Schreibstil, der sich wie ein Gespräch mit einer Freundin anfühlt. Einige fanden ihre Einblicke in persönliche Verluste und politische Erfahrungen erhellend und fühlten sich durch ihre Perspektiven inspiriert. Einigen Lesern gefielen der Humor und die lebendige Erzählung in der Hörbuchversion.
Nachteile:Kritiker betonten, dass das Buch eher wie ein „weinerliches Tagebuch“ als ein zusammenhängendes Erinnerungsbuch wirke, da es sich zu sehr auf Klagen über ihre politischen Erfahrungen und persönlichen Beschwerden konzentriere. Viele waren der Meinung, dass McCain sich selbst als Opfer darstellte und es ihr an Verantwortungsbewusstsein mangelte. Der Text wurde als schlecht konstruiert und voreingenommen beschrieben, was dazu führte, dass mehrere Leser ihn als ermüdend oder enttäuschend empfanden.
(basierend auf 52 Leserbewertungen)
Bad Republican: A Memoir
Mit dem treffenden Titel Bad Republican drückt Meghan McCain aus, wie es ist, wenn man das Gefühl hat, nicht mehr zu seiner politischen Partei zu passen.
Sie erzählt, wie sie als Tochter einer amerikanischen Ikone aufwuchs, die ihr Leben prägte, und schildert die herzzerreißenden letzten Momente an seiner Seite. Sie erinnert sich an ihre (Miss-)Abenteuer in der New Yorker Dating-Szene und erzählt uns, wie sie ihren jetzigen Ehemann kennengelernt hat. Wir erfahren ihre Ansichten über die Kultur des Abbruchs und Internet-Trolle sowie über das Leben hinter den Kulissen als einzige Republikanerin in Amerikas meistgesehener Tages-Talkshow - und warum sie beschlossen hat, diese zu verlassen.
Aufschlussreich ist auch der peinliche Anruf, den sie von Donald und Melania erhielt, und wie es ihrer Meinung nach mit der Republikanischen Partei und dem Land weitergeht. Und mit überraschender Offenheit verrät sie, warum sie sich nach einer Fehlgeburt und der Geburt ihrer Tochter so sehr für die Rechte der Frauen einsetzt - auch wenn sie dadurch in Konflikt mit ihrer Partei gerät.
Schonungslos ehrlich, zutiefst nachvollziehbar und höchst unterhaltsam - Bad Republican ist eine sehr persönliche Geschichte. Es ist ein Memoirenbuch, das von einem unverwechselbaren Außenseitergeist durchdrungen ist.