Bewertung:

Das Buch bietet eine informative und fesselnde Erkundung des Lebens und des musikalischen Beitrags von Bill Monroe und Muddy Waters. Es bietet tiefe Einblicke in ihre Hintergründe, Kämpfe und die Entwicklung von Genres wie Bluegrass und Chicago Blues, präsentiert in einem Gesprächsformat, das ihre Stimmen durchscheinen lässt.
Vorteile:⬤ Informativ und fesselnd zu lesen
⬤ lässt die Protagonisten für sich selbst sprechen
⬤ einzigartige Einblicke in die amerikanische Musik
⬤ gut zusammengestellt und gut geschrieben
⬤ lehrreiche Perspektive auf die Musik und ihre Geschichte
⬤ enthüllt persönliche Geschichten über die Kämpfe der Künstler.
⬤ Einige Leser fanden den Abschnitt über Muddy Waters im Vergleich zum Teil über Bill Monroe enttäuschend
⬤ das Buch ist nicht als endgültige Biographie eines der beiden Künstler zu verstehen
⬤ das Buch ist vergriffen.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Bossmen: Bill Monroe & Muddy Waters
Jede Branche hat ihren „Boss“ - denjenigen, der den Stil vorgibt und die Regeln aufstellt. In der Bluegrass- und frühen Country-Musik war dieser Mann Bill Monroe.
In der Welt des urbanen Blues war dieser Mann Muddy Waters. Anhand ihrer eigenen Worte und Dutzender bemerkenswerter Fotografien von David Gahr, Carl Fleischhauer und John Byrne Cooke vergleicht und kontrastiert James Rooney die Karrieren dieser beiden Bossmen. Beide wuchsen in abgelegenen ländlichen Gegenden auf.
Muddy Waters hörte Feldgeschrei, Kirchenmusik, Jubelschreie, Rufe, Saitenmusik und den rauen Klang des Delta-Blues; für Bill Monroe waren es Square-Dance-Musik, Hymnen, alte Country-Balladen und das Fiddling seines Onkels Pen Vandiver. Beide brachten ihre Musik in die Großstädte: Bill nach Nashville, Muddy nach Chicago.
Die Musiker, die ihre Bands durchliefen, gründeten später ihre eigenen Bands und ließen die Welt des Bluegrass und des Chicago Blues entstehen. Aber dies ist mehr als ein Buch über Musik; es ist ein Buch über das schwarze und weiße Amerika.
Im Mikrokosmos ist es fast schon eine Geschichte dieses Landes; und es stellt treffende Vergleiche an, die tief in unser Erbe und unsere Lebensweise eindringen. Um es mit den Worten von Pete Seeger zu sagen: „Jeder auf der Welt, der die amerikanische Musik verstehen will, könnte genau hier beginnen.“.