Bewertung:

Boy Erased ist ein ergreifendes Memoir von Garrard Conley, in dem er seine Erfahrungen mit dem Schwulsein in einer streng baptistischen Erziehung, das Trauma des Outings und die harte Realität der Konversionstherapie beschreibt. Viele Leser loben die emotionale Tiefe des Buches, die kraftvolle Schreibweise und den schmerzhaften Weg der Selbstakzeptanz. Die Meinungen über die Länge und den Inhalt des Buches gehen jedoch auseinander. Einige finden es unnötig lang und weniger auf das zentrale Thema der Konversionstherapie konzentriert.
Vorteile:⬤ Emotionale Tiefe und kraftvoller Schreibstil, der bei den Lesern ankommt.
⬤ Bietet eine differenzierte Perspektive auf die Liebe in der Familie und die Akzeptanz trotz aller Unterschiede.
⬤ Ein wichtiger Bericht über die schädlichen Auswirkungen der Konversionstherapie, der das Bewusstsein schärft.
⬤ Starke Charakterentwicklung und anschauliche Beschreibungen.
⬤ Regt zum Nachdenken und zum Verständnis für LGBTQ+-Themen an, insbesondere in konservativen Gemeinschaften.
⬤ Das Buch wird als unnötig lang empfunden, mit überflüssigen Details, die von der Haupterzählung ablenken.
⬤ Einige waren der Meinung, dass wichtige Themen, wie z. B. die widersprüchlichen Gefühle des Autors in Bezug auf seine Eltern und seinen Glauben, nicht vollständig entwickelt wurden.
⬤ Die Leser bemerkten, dass sich die emotionalen Kämpfe des Autors wiederholten.
⬤ Kritisiert wurden der laienhafte Schreibstil und die Struktur.
⬤ Einigen fehlte es an Optimismus und Details über die Folgen der Therapie.
(basierend auf 307 Leserbewertungen)
Boy Erased - A Memoir of Identity, Faith and Family
Als Sohn eines Baptistenpredigers aus Arkansas kämpfte Garrard Conley damit, sich mit seiner Homosexualität abzufinden, nachdem er sich 2004 seinen Eltern gegenüber geoutet hatte.
Diese Memoiren erzählen von seinen harten Erfahrungen in einem umstrittenen Konversionstherapie-Camp.