Bewertung:

Das Buch „Breakaway Amish“ ist eine persönliche Erzählung von Johnny Mast über seine Erfahrungen, die er beim Aufwachsen in der sektenähnlichen Bergholz-Amish-Gemeinschaft gemacht hat. In den Rezensionen wird sowohl die beunruhigende Realität des Lebens unter der repressiven Kirchenleitung als auch die mutige Reise des Autors, diesem Umfeld zu entkommen, hervorgehoben. Während viele Leser das Buch aufschlussreich und gut geschrieben fanden, waren einige der Meinung, dass es ihm an Tiefe und ausführlicheren Details mangelt.
Vorteile:Der Schreibstil ist fesselnd und zugänglich, so dass es sich schnell lesen lässt. Die Leserinnen und Leser schätzen die persönliche Perspektive aus erster Hand auf einen einzigartigen und beunruhigenden Aspekt der amischen Kultur. Der Mut des Autors, seine Geschichte mitzuteilen und sich aus einer bedrückenden Sektenumgebung zu befreien, wird gelobt, und viele fanden die Einblicke in die kontrollierende Dynamik der Bergholz-Gemeinschaft aufschlussreich und bedeutsam.
Nachteile:Einige Rezensenten waren der Meinung, dass das Buch detailliertere Berichte über die Ereignisse und Zusammenhänge rund um die Bergholz-Amischen hätte liefern können, da es sich hauptsächlich auf die persönlichen Erfahrungen des Autors konzentriert. Einige Leser äußerten sich enttäuscht über die Tiefe des Buches, da sie eine umfassendere Erforschung der Aktivitäten und Auswirkungen der Sekte erwartet hatten.
(basierend auf 27 Leserbewertungen)
Breakaway Amish: Growing Up with the Bergholz Beard Cutters
"Ich bin der Enkel von Bischof Sam Mullet, der wegen der Amish-Bartschneideattacken verhaftet wurde. Dies ist meine Geschichte.".
Bartschneideattacken auf Amish People mitten in der Nacht. Fünf Vorfälle. Neun Opfer. Wie konnten Mitglieder einer christlichen Tradition, die für Frieden und Vergebung bekannt ist, eine solche Gewalttat begehen? Was könnte Mitglieder einer amischen Gruppe dazu bringen, sich gegen andere Amische zu wenden? In Breakaway Amish (Abtrünnige Amische) erzählt Johnny Mast in fesselnden Details, wie seine Amisch-Gemeinschaft zunehmend von anderen Amischen isoliert wurde und wie die Wünsche und Erlasse seines Großvaters, Bischof Sam Mullet, das tägliche Leben in der Gruppe beherrschten. Mit der Zeit gelangten die Mitglieder zu der Überzeugung, dass das Abschneiden der eigenen Haare ein Zeichen der Reue und des Bedauerns sei. Wenn diese Überzeugung dazu führte, dass sie denjenigen, die nicht zu ihrer Gemeinschaft gehörten, die Bärte abschnitten, war dies jedoch mehr als ein seltsames religiöses Ritual. Es war ein Verbrechen.
Dies ist ein Augenzeugenbericht über die beunruhigenden Ereignisse in Bergholz, einer aus den Fugen geratenen amischen Gemeinschaft. Doch selbst hier wohnt die Erlösung in der Tapferkeit und Überzeugung eines Menschen, der sich entschlossen hat, auszubrechen.