
Letter to 'Oumuamua
In dieser ironischen und witzigen Sammlung, die an das erste interstellare Objekt gerichtet ist, das jemals in unserem Sonnensystem entdeckt wurde, wirft James Norcliffe einen kühlen, klaren Blick auf das menschliche Leben auf der Erde. Unsere Schwächen und Absurditäten werden offengelegt, aber auch die menschliche Fähigkeit zu Liebe, Sehnsucht, Kummer und Bedauern.
Norcliffes prägnante Beobachtungen durchdringen das Persönliche und das Politische. Sie sind im Lokalen verwurzelt, umfassen aber auch das Globale und reichen von Themen wie Pendeln, Schlaflosigkeit und schwächelnder Gesundheit bis hin zur Betrachtung aktueller Ereignisse und Themen wie Waffengewalt und Klimawandel. Die Landschaften und Schauplätze dieser Gedichte werden anschaulich dargestellt, oft in Bezug auf die Auswirkungen des Menschen.
Vögel, die „wissen, was wir sind“, ergreifen die Flucht, wenn sich ein Mensch nähert; ein Kohlebergwerk ist das anerkannte Zentrum für das Überleben einer Familie an der Westküste. Oft sehr witzig und immer tief empfunden, beschreibt Norcliffes Brief an 'Oumuamua eine Welt, in der jeder Tag sowohl alltäglich - düster, materiell, brotlos - als auch leuchtend und kostbar ist: ein „Tag wie kein anderer“.