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Letters to Talia ist ein Briefwechsel zwischen Talia, einem säkularen Teenager aus einem Kibbuz in Israel, und Dov, einem religiösen Jeschiwa-Studenten. In den Briefen geht es um Themen wie Judentum, Zionismus und die Kluft zwischen religiöser und säkularer Lebensweise in Israel. Die Leserinnen und Leser schätzen den respektvollen Dialog und die Erkenntnisse, die sie aus ihren Gesprächen gewinnen, und nehmen gleichzeitig die emotionalen Auswirkungen von Dovs frühem Tod wahr.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und fesselnd
⬤ lehrreiche Einblicke in Judentum und Zionismus
⬤ respektvoller Dialog zwischen den Charakteren
⬤ emotionale Tiefe und Relevanz für das wirkliche Leben
⬤ eine einzigartige Perspektive auf religiöse und säkulare Ideologien in Israel.
⬤ Einige Leser empfanden harte Urteile in Gesprächen
⬤ einige fanden die Positionen von Dov und Talia etwas engstirnig
⬤ die Spannung in Diskussionen könnte für einige abschreckend sein.
(basierend auf 22 Leserbewertungen)
Letters to Talia
Lieber Dov, Du musst wirklich überrascht sein, einen Brief von einem Mädchen zu erhalten, das Du nicht kennst... Dov Indig wurde am 7.
Oktober 1973 während des Jom-Kippur-Krieges bei einem Gefecht auf den Golanhöhen in Israel getötet. Letters to Talia (Briefe an Talia), die zu seinem Gedenken von Familie und Freunden veröffentlicht wurden, enthalten Auszüge aus einem umfangreichen Briefwechsel, den Dov in den Jahren 1972 und 1973, den letzten beiden Jahren seines Lebens, mit Talia, einem Mädchen aus einem nicht religiösen Kibbuz in Nordisrael, führte. Zu dieser Zeit war Talia Schülerin und Dov Student an der Hesder-Jeschiwa Kerem B'Yavneh, die das Torastudium mit dem Militärdienst verbindet.
Es war Talias Vater, der vorschlug, dass Talia mit Dov korrespondieren sollte, und es entwickelte sich ein intensiver Dialog zwischen ihnen über Fragen des Judentums und des Zionismus, über Werte und Bildung. Ihr Briefwechsel wurde bis zu Dovs Tod im Jom-Kippur-Krieg fortgesetzt.