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British Columbia in Flames: Stories from a Blazing Summer
Wie viele Menschen in Britisch-Kolumbien verfolgte auch Claudia Cornwall im Jahr 2017 gespannt die Nachrichten über die verheerenden Waldbrände in der Provinz. Ihre Sorge war persönlicher Natur: Ihre Hütte am Sheridan Lake war seit sechzig Jahren im Besitz der Familie und war nun in Gefahr, zerstört zu werden.
Cornwall, die seit langem schreibt, war nicht nur von ihren eigenen Erfahrungen betroffen, sondern auch von den vielen bewegenden Geschichten, die sie über die Brände hörte - und so begann sie, diese zu sammeln. Sie traf sich mit Menschen aus den Gemeinden Sheridan Lake, Ashcroft, Cache Creek, 16 Mile House, Lac La Hache, Quesnel, Williams Lake, Hanceville-Riske Creek und Clinton. Sie hoffte, ein Sprachrohr für die Stimmen zu sein, die sie hörte - für diejenigen, die gegen die um sie herum wütenden Brände kämpften, für diejenigen, die evakuiert und vertrieben wurden, und für diejenigen, die nichts anderes tun konnten, als zuzusehen, wie ihre Häuser brannten. Sie führte über fünfzig Stunden lang Interviews mit Ranchern, Hüttenbewohnern, indigenen Bewohnern, RCMP-Beamten, Evakuierten, Laden- und Resortbesitzern, freiwilligen Such- und Rettungskräften, Feuerwehrleuten und lokalen Regierungsbeamten.
In Britisch-Kolumbien in Flammen werden Geschichten präsentiert, die die Bedeutung der Gemeinschaft veranschaulichen. Während der Waldbrände 2017 kümmerten sich die Menschen um Fremde, die keine Bleibe hatten. Sie teilten Informationen. Sie halfen sich gegenseitig bei der Rettung und Unterbringung von Tieren. Sie hielten die Geschäfte Tag und Nacht offen, um die Evakuierten mit Benzin, Lebensmitteln und Komfort zu versorgen. Diese zugleich journalistischen und sehr persönlichen Memoiren zeigen, wie stark die Gemeinden in BC sein können und wollen, um einer schrecklichen Naturgewalt zu begegnen.