
Britten's Donne, Hardy and Blake Songs: Cyclic Design and Meaning
Indem er hinterfragt, wann eine Gruppe von Liedern nicht nur als Sammlung, sondern als Zyklus verstanden werden sollte, zeigt Sly, dass Brittens persönliche Auswahl und Anordnung für das Verständnis der außermusikalischen Kommunikation dieser Zyklen unerlässlich ist. The Holy Sonnets of John Donne, Winter Words (Gedichte von Hardy) und Songs and Proverbs of William Blake - komponiert 1945, 1953 bzw.
1965 - stellen jeweils eine philosophische Erkundung dar. Die von den drei Dichtern abgesteckten Terrains sind unterschiedlich, greifen aber auch auf wichtige und unerwartete Weise ineinander. Ihre zyklischen Architekturen kommen nicht nur in der poetischen Anordnung, sondern auch in der musikalischen Gestaltung zum Ausdruck.
Tonartbeziehungen und Motive sind für Britten nach wie vor von zentraler Bedeutung. Tonarten vermitteln ein Netz von Verbindungen, gruppieren Lieder und schaffen Ebenen der klanglichen Nähe oder Distanz.
Motive - oft Intervalle, die sich in jeden melodischen, harmonischen oder rhythmischen Kontext einfügen lassen - werden verwendet, um eine klangliche Verwandtschaft zwischen einzelnen Liedern herzustellen. Dieses Buch bietet auch eine umfassendere Darstellung von Brittens sich entwickelnden philosophischen Überzeugungen im Großbritannien der Nachkriegszeit.