
Broadlands and the New Rurality: An Ethnography
In dieser ethnografischen Studie über die ländliche Idylle untersucht Broadlands die Ländlichkeit und das Tempo des Landlebens. In scharfem Kontrast zur städtischen analytischen Betonung der Geschwindigkeit wird der Stillstand sorgfältig berücksichtigt, da ländliche Orte alltägliche Möglichkeiten für sehr unterschiedliche soziale Situationen und Verhaltensinteraktionen bieten. Auf der Grundlage neuer und umfangreicher, vom RCUK finanzierter Primärforschung entwickelt Sam Hillyard ein originelles, rigoroses und durchdachtes Verständnis des alltäglichen Landlebens im 21.
Jahrhundert. Auf der Grundlage der Prinzipien der Dramaturgie und der Wissenschaft der ländlichen Studien bietet Broadlands ein Instrumentarium, um den ländlichen Wandel zu verstehen. Es nutzt die Ethnographie, um die interaktionistische Dramaturgie durch Querverweise auf neue theoretische Orientierungen zu erweitern, die die zeitliche Dynamik des Raums in einem „wissenden Kapitalismus“ betonen. Während die frühe Dramaturgie formelle Organisationen bei der Gestaltung von Rollen und Identität betonte, erweitert Broadlands diese Konzepte um informelle und vergängliche Organisationen und Vereinigungen.
Letztlich entwickelt das Buch ein neues Modell, um die Komplexität des Ländlichen zu erfassen. Für Forscher und Studenten der ländlichen und städtischen Soziologie ist dies ein fesselnder Text, der unser Verständnis von Ländlichkeit neu gestaltet.