Bewertung:

Das Buch hat gemischte Kritiken erhalten, wobei einige Leser das interessante Thema schätzten, aber den Schreibstil und die sachlichen Ungenauigkeiten kritisierten. Insgesamt scheint es, dass die Organisationsstruktur und das Engagement des Buches viele Leser enttäuscht haben.
Vorteile:Das Thema wird als lohnenswert erachtet und es wird umfangreiches Quellenmaterial abgedeckt. Der Autor zeigt eine große Liebe zum Thema.
Nachteile:Der Schreibstil wird als schwülstig und glanzlos beschrieben, und es gibt Probleme mit der Organisation des Buches. Es gibt sachliche Ungenauigkeiten, einschließlich bemerkenswerter falscher Darstellungen historischer Zahlen und Fakten, was zu erheblicher Frustration beim Leser führt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Es war, als ob das amerikanische Fernsehpublikum zu Beginn des 21. Jahrhunderts das Musical entdeckte.
Im Jahr 2009 eroberte Glee das Fox Network und das amerikanische Fernsehen im Sturm mit der unerwarteten Vereinigung von Primetime-Programmen, unbeholfenen Teenagern und kraftvollen Stimmen, die spontan in Gesang ausbrechen. Nachdem sie in der Saison 2009-2010 die höchsten Einschaltquoten für eine neue Serie erzielt hatte, sorgte Glee bis zu ihrem Ende im Jahr 2015 für eine begeisterte Fangemeinde, Soundtracks und Merchandising-Artikel sowie ein Reality-Wettbewerbs-Spinoff. Neben Glee sorgten NBC und Fox mit dem Nachtdrama Smash und einer Reihe von Live-Musikproduktionen für mehr musikalische Sichtbarkeit.
Dann kamen die komödiantische Fantasy-Musical-Serie Galavan von ABC und der überraschende Golden-Globe-Liebling Crazy Ex-Girlfriend von CW. Doch wie die Autorin Kelly Kessler darlegt, hatte das Fernsehen zu diesem Zeitpunkt bereits eine sechzigjährige, symbiotische Liebesbeziehung mit dem Musical.
Von Rodgers und Hammersteins Auftritt in der ersten Toast of the Town-Sendung und Mary Martins ikonischen Peter-Pan-Sendungen bis hin zu Barbra Streisands CBS-Specials in den 1960er Jahren, der Carol Burnett Show, Cop Rock, Great Performances und einer Reihe einmaliger Musikepisoden in Sitcoms, Nachtsoaps, Fantasyshows und Seifenopern - das Fernsehen hat das Musical stets in sein Herz geschlossen. Kessler zeigt, wie sich die Form durch die Geschichte des amerikanischen Fernsehens zieht und wie ihre verschiedenen Inkarnationen die Geschichten der sich wandelnden amerikanischen Kultur und der sich verändernden Fernseh-, Film- und Theaterlandschaft erzählen.
Sie erzählt und erforscht diese reiche, jahrzehntelange Geschichte, indem sie Musicals, Stars und Klänge von Film, Broadway und Las Vegas bis hin zum kleinen Bildschirm durchleuchtet.