Bewertung:

Das Buch „Brother Robert“ von Annye Anderson bietet ein einzigartiges und intimes Porträt von Robert Johnson, das seine Menschlichkeit jenseits der Mythen, die ihn umgeben, offenbart. Durch persönliche Anekdoten und lebhafte Beschreibungen des Familienlebens während der Großen Depression zeichnet Anderson ein umfassenderes Bild von Johnson als talentiertem Musiker und geliebtem Familienmitglied. Während viele Leser die Tiefe und Perspektive, die das Buch bietet, zu schätzen wissen, kritisieren einige, dass es an faktischer Genauigkeit mangelt und eher ein Erinnerungsbuch als eine umfassende Biografie ist.
Vorteile:⬤ Bietet einen persönlichen und intimen Blick auf Robert Johnson durch die Augen eines Familienmitglieds.
⬤ Lebendige Beschreibungen des Familienlebens und des kulturellen Kontextes während Johnsons Zeit.
⬤ Bietet neue Einsichten, die die Mythen um Johnson in Frage stellen, und stellt ihn als liebevollen und talentierten Menschen dar.
⬤ Gut geschrieben und fesselnd, mit einer starken emotionalen Verbindung zum Thema.
⬤ Enthält exklusive Fotos und persönliche Geschichten, die die Erzählung bereichern.
⬤ Bei einigen Behauptungen fehlt es an sachlicher Genauigkeit, was zu historischen Ungenauigkeiten führt.
⬤ Einige Leser finden, dass es sich eher um Memoiren mit fragwürdigen Erinnerungen als um eine umfassende Biografie handelt.
⬤ Es gibt Kritik an der Auslassung wichtiger Details und Perspektiven auf Johnsons Leben.
⬤ Diejenigen, die eine traditionellere oder gründlich recherchierte Biografie suchen, werden vielleicht nicht zufrieden sein.
(basierend auf 60 Leserbewertungen)
Brother Robert: Growing Up with Robert Johnson
(Ein Rolling Stone-Kirkus Best Music Book of 2020)
Das Buch Brother Robert } trägt viel dazu bei, den Blues-Meister aus dem Nebel des Mythos zu ziehen." -- Rolling Stone
Intime Memoiren der Stiefschwester der Blues-Legende Robert Johnson, mit neuen Details über seine Familie, seine Musik, seine Einflüsse, seinen tragischen Tod und sein musikalisches Nachleben
Obwohl Robert Johnson zum Zeitpunkt seines tragischen Todes im Jahr 1938 erst siebenundzwanzig Jahre jung und relativ unbekannt war, haben seine bleibenden Aufnahmen seinen Status als Stammvater des Delta-Blues-Stils gefestigt. Doch während seine Musik die unerschütterliche Hingabe der modernen Hörer bewahrt hat, bleibt vieles über den Mann, der diese zeitlosen Melodien schrieb und spielte, unbekannt. Nur wenige der heute lebenden Menschen erinnern sich daran, wie Johnson wirklich war, und die, die es wissen, haben sich weitgehend in Schweigen gehüllt - bis jetzt.
In Brother Robert wirft die nicht mehr ganz junge Annye C. Anderson ein neues Licht auf eine reale Figur, die durch ihre eigene Legende weitgehend verdrängt wurde: ihren liebenswürdigen und unglaublich talentierten Stiefbruder Robert Johnson. Dieses Buch schildert Johnsons unkonventionellen Weg zum Ruhm, von der erschütternden Geschichte seiner unehelichen Geburt über seinen ersten Gitarrenschlag auf dem Schoß von Andersons Vater bis hin zu den genredefinierenden Aufnahmen, die eines Tages sein Vermächtnis sichern sollten. Auf diesem Weg werden die Leser nicht nur mit Andersons persönlichen Anekdoten beschenkt, sondern auch mit farbenfrohen Erinnerungen, die Anderson von Mitgliedern seiner Familie überliefert wurden - von Menschen, die Johnson am besten kannten. Der Leser erfährt auch etwas über die Konturen seines Arbeitslebens in Memphis, nie zuvor enthüllte Details über seine Liebesgeschichte und alle Lieblingsdinge Johnsons, von Lebensmitteln und Entertainern bis hin zu Tabak- und Pomadenmarken. Diese Geschichten bringen nicht nur den mythologisierten Johnson auf den Boden der Tatsachen zurück.
Sie bewahren sowohl seine Erinnerung als auch seine Integrität.
Jahrzehntelang haben Anderson und ihre Familie die Lügengeschichten über Johnsons "Verkauf seiner Seele an den Teufel" und die spekulativen bis fiktionalen Berichte über sein Leben, die als Biografien durchgingen, ignoriert. Bruder Robert ist hier, um die Dinge richtig zu stellen. Mit einem Vorwort von Elijah Wald und einer Fragerunde mit Anderson, Wald, Preston Lauterbach und Peter Guralnick zeichnet dieses Buch ein lebendiges Porträt einer schwer fassbaren Figur, die die Musiklandschaft, wie wir sie kennen, für immer verändert hat.