Bewertung:

In den Rezensionen wird Alanna Coopers Buch als eine bahnbrechende Erforschung der bucharischen Juden hervorgehoben, die detaillierte historische, kulturelle und anthropologische Einblicke bietet. Die Leser betonen die Bedeutung des Buches für das Verständnis dieser weniger bekannten jüdischen Gemeinschaft und ihrer einzigartigen Traditionen, insbesondere im Zusammenhang mit ihren historischen Interaktionen und ihrer Identitätsentwicklung, vor allem nach ihrer Migration nach der Sowjetunion. Während das Buch für seine Tiefe und gründliche Recherche gelobt wird, richten sich einige Kritiken gegen die dichte akademische Sprache und die Konzentration auf Kleinigkeiten, die für Laien eine Herausforderung darstellen könnten.
Vorteile:⬤ Umfassende Recherchen zu Geschichte, Kultur und Identität der bucharischen Juden.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der komplexe Themen einem breiteren Publikum zugänglich macht.
⬤ Wirft wichtige Diskussionen über jüdische Identität und Repräsentation in der Welt auf.
⬤ Enthält persönliche Geschichten, die die Geschichte der bucharischen Juden lebendig werden lassen.
⬤ Bietet einen Rahmen für das Verständnis der jüdischen Geschichte Buchariens und ihrer heutigen Auswirkungen.
⬤ Einige Abschnitte können sich in einer dichten akademischen Sprache und historischen Details verlieren, die Laien überfordern können.
⬤ Bestimmte frühe Kapitel konzentrieren sich zu sehr auf Kleinigkeiten und lenken dadurch von der breiteren Erzählung ab.
⬤ Die Leser wünschen sich mehr Informationen über die gegenwärtigen Herausforderungen, denen sich die bucharischen Juden in der Diaspora gegenübersehen.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Bukharan Jews and the Dynamics of Global Judaism
Dieser Band ist teils Ethnografie, teils Geschichte und teils Memoiren und beschreibt die komplexe Vergangenheit und dynamische Gegenwart einer alten mizrachischen Gemeinde. Die Juden von Buchara sind nicht nur eng mit der zentralasiatischen Landschaft verbunden, sondern haben auch tiefe Verbindungen zur weiteren jüdischen Welt aufrechterhalten.
Als sich die Gemeinde nach dem Zerfall der Sowjetunion aufzulösen begann, reiste Alanna E. Cooper nach Usbekistan, um das jüdische Leben zu dokumentieren, bevor es verschwand.
Auf der Grundlage ihrer ethnografischen Forschungen vor Ort sowie unter den Einwanderern in den USA und Israel erzählt Cooper eine intime und persönliche Geschichte darüber, was es bedeutet, ein bucharischer Jude zu sein. Zusammen mit ihren historischen Recherchen über eine Reihe dramatischer Begegnungen zwischen bucharischen Juden und Juden in anderen Teilen der Welt beleuchtet diese lebendige Erzählung die Spannungen, die damit verbunden sind, das Judentum im Laufe seiner langen und vielfältigen Diasporageschichte als eine einzige globale Religion zu erhalten.