Bewertung:

Das Buch bietet eine reichhaltige Darstellung der Traditionen der Hirschjagd, insbesondere in Pennsylvania, und verbindet persönliche Anekdoten mit Naturgeschichte. Es spricht Jäger an und bietet gleichzeitig Einblicke, die auch Nicht-Jäger ansprechen können.
Vorteile:⬤ Beschreibender und anregender Schreibstil
⬤ fängt die Essenz der Traditionen der Hirschjagd ein
⬤ bietet interessante historische und biologische Zusammenhänge
⬤ findet bei Jägern großen Anklang
⬤ wird von Lesern sehr empfohlen.
Könnte Nicht-Jägern nicht gefallen; manche könnten finden, dass es an einer tieferen Erforschung der meditativen Aspekte der Jagd mangelt.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Buck Fever: The Deer Hunting Tradition in Pennsylvania
Jeden Herbst begeben sich fast eine Million Jäger in die Wälder und Berge Pennsylvanias auf die Suche nach dem Weißwedelhirsch. Einige sind auf der Suche nach Sport und Geselligkeit, andere füllen ihre Vorräte für den Winter auf, und viele sind Naturschützer, die die Jagd als die humanste Methode zur Verringerung der überbevölkerten Hirschherden betrachten.
Sie alle sind mit dem zunehmenden Aktivismus von Tierschützern konfrontiert, die die Jagd prinzipiell ablehnen und häufig Streikposten aufstellen und Jäger belästigen. Dieses kontroverse Thema wird von Mike Sajna, dem Naturkolumnisten des Pittsburgh Magazine und zwanzigjährigem Veteran der „Kürbisarmee“ Pennsylvanias, der orangefarbenen Schar, die zu jeder Jahreszeit in die Wälder einfällt, eingehend erörtert. Um das Ethos und die Traditionen der Jagd zu erläutern, nimmt er den Leser mit in ein typisches Hirschcamp in Warren County, in der zerklüfteten Landschaft des Allegheny High Plateau.
Er beginnt mit dem Treck von der Heimat um Pittsburgh nach Norden und fängt die Sehenswürdigkeiten und Geräusche, Gedanken und Gefühle von drei Generationen von Jägern ein. Mit Humor, Zuneigung und Einfühlungsvermögen erzählt er von der Jagdgeschichte, der Kameradschaft und den körperlichen Strapazen, die das Wildcamp zu einem einzigartigen Erlebnis machen.