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Civil War Recollections of James Lemuel Clark: Including Previously Unpublished Material on the Great Hanging at Gainesville, Texas in October, 1862
Überraschend viele Texaner waren mit der Entscheidung ihres Staates, sich 1860 von der Union abzuspalten, nicht einverstanden. Die meisten von ihnen waren Einwanderer aus den Nord- oder Grenzstaaten, viele hatten sich in den Jahren vor dem Bürgerkrieg in Cooke und den umliegenden Bezirken niedergelassen.
Obwohl sie sich an die Entscheidung zur Abspaltung hielten, waren sie mit einigen Gesetzen der Konföderation nicht einverstanden, wie z. B. mit der Regelung, die bestimmte Sklavenhalter vom Militärdienst befreite.
James Lemuel Clark, der bei Ausbruch des Bürgerkriegs achtzehn Jahre alt war, war der Sohn eines dieser Männer. In seinen Memoiren, die er in seinen siebziger Jahren schrieb, schildert er seine Verwicklung in eine Reihe tragischer Ereignisse, die typisch für die Wirren der Bürgerkriegsjahre waren.
Clark berichtet von seinen Erlebnissen mit der texanischen Miliz bei Indianerfeldzügen und mit der konföderierten Armee, nachdem er sich dem Dienst nicht mehr entziehen konnte, aber das Schlüsselereignis in seinen Erinnerungen ist die Große Hinrichtung in Gainesville, Texas, im Oktober 1862. Bei diesem Ereignis wurden mehr als vierzig Männer, darunter Clarks Vater und viele seiner Nachbarn, wegen ihrer Sympathien für die Union hingerichtet.
Dieses Buch ist eine wertvolle Ergänzung zu anderen zeitgenössischen Berichten über die Große Hinrichtung, bietet aber auch einen neuen Blick auf das Leben in Texas und in den konföderierten Armeen während des Bürgerkriegs sowie auf viele Ereignisse, die die Überlebenden des Krieges und das Texas des Wiederaufbaus geprägt haben.