Maria Amparo Ruiz de Burton war eine Pionierin und die erste mexikanisch-amerikanische Frau, die einen Roman in englischer Sprache veröffentlichte. Geboren 1832 im heutigen Mexiko und aufgewachsen in einem zweisprachigen und bikulturellen Umfeld, wurde sie zu einer bedeutenden Figur der amerikanischen Literatur des 19.
Jahrhunderts. In ihren Werken setzt sich Ruiz de Burton häufig mit Themen wie Identität, Kultur und Geschlecht auseinander und spiegelt damit ihren einzigartigen Hintergrund wider. Ihre bekanntesten Romane, „Who Would Have Thought It?“ und „The Squatter and the Don“, behandeln Fragen der Landrechte, der sozialen Klasse und der Herausforderungen, denen sich die mexikanisch-amerikanische Bevölkerung nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg gegenübersah.
Durch ihre literarischen Beiträge hat Maria Amparo Ruiz de Burton ein bleibendes Vermächtnis hinterlassen, das wertvolle Einblicke in die Komplexität der amerikanischen Gesellschaft ihrer Zeit gewährt. Leser, die an der Erforschung der Schnittmenge von Kultur und Identität interessiert sind, werden die Werke von Maria Amparo Ruiz de Burton sowohl aufschlussreich als auch wirkungsvoll finden.