Bewertung:

Buttertea bei Sonnenaufgang ist ein Erinnerungsbuch von Britta Das, das ihre Erfahrungen als Physiotherapeutin in Bhutan beschreibt. Das Buch bietet eine persönliche und ehrliche Darstellung des Lebens im Himalaya-Königreich und hebt sowohl die Herausforderungen als auch die Schönheit der Kultur hervor. Die Leser finden es aufschlussreich, humorvoll und fesselnd und erhalten ein realistisches Bild der bhutanischen Gesellschaft.
Vorteile:Das Buch bietet ein realistisches und düsteres Bild von Bhutan, das die Schönheit und die Kämpfe des Lebens dort einfängt. Es enthält persönliche Anekdoten, Humor und kulturelle Einblicke, die es für diejenigen interessant machen, die einen Besuch in Bhutan planen oder sich für die dortige Kultur interessieren. Die anschaulichen Beschreibungen und Fotos des Autors bereichern das Leseerlebnis und sprechen sowohl Reisende als auch Leser im Sessel an.
Nachteile:In einigen Kritiken wird bemängelt, dass es der Erzählung an Glanz fehlt und dass die Qualität der Fotos veraltet erscheint. Einige Leser merkten an, dass der Schreibstil den eines Nicht-Muttersprachlers widerspiegeln könnte. Außerdem könnte die Schilderung von Entbehrungen für potenzielle Touristen abschreckend wirken, wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen wird.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
Buttertea at Sunrise: A Year in the Bhutan Himalaya
Bhutan wird oft als magisches Paradies am Ende der Welt angesehen, ist aber für die meisten Reisenden unzugänglich. Vor der dramatischen Kulisse des Himalayas erzählt diese bezaubernde Erzählung von den Entbehrungen und dem Glück in einem vom Westen fast unberührten Land.
Als Britta Das als Physiotherapeutin in einem abgelegenen Dorfkrankenhaus arbeitet, werden ihre guten Absichten inmitten von Monsun, Flöhen und erschreckenden Bedingungen auf die Probe gestellt. Doch als sie Häuser in den Bergen besucht und die Geheimnisse des tantrischen Buddhismus kennenlernt, nimmt das Land ihre Seele gefangen. Britta gewinnt Einblicke in die Traditionen des mystischen Königreichs, schließt Freundschaften, verliebt sich und kämpft mit Krankheiten.
Bei all dem macht sie sich, wie sie schreibt, Sorgen über die "zerstörerische Nähe der Technologie" und befürchtet, dass Bhutans Charme und Unschuld bald verloren gehen könnten. Doch Bhutan hat die Jahrhunderte überdauert, und es lässt sich nicht leugnen, dass das Land ihr Leben für immer verändert hat.