Bewertung:

Das Buch von John Beversluis bietet eine kritische Untersuchung der Apologetik von C.S. Lewis, die sich mit den vermeintlichen Schwächen von Lewis' Argumenten auseinandersetzt und dabei einen respektvollen Ton beibehält. Die Rezensionen sind gemischt: Einige loben die Kritik für ihre Klarheit und Gründlichkeit, während andere argumentieren, dass sie Lewis falsch interpretiert und sich auf ungerechtfertigte Angriffe stützt. Das Buch scheint starke emotionale Reaktionen hervorzurufen, da es entweder als unfairer Angriff oder als bedeutende Widerlegung von Lewis' Ideen gesehen wird.
Vorteile:⬤ Ausgezeichnete Kritik, die Schwächen in Lewis' Apologetik aufdeckt.
⬤ Klare Logik und faire Behandlung im gesamten Buch.
⬤ Hilft dem Leser, komplexe Ideen besser zu verstehen.
⬤ Fesselnder Schreibstil hält das Interesse der Leser wach.
⬤ Fordert die Leser auf, Lewis' Argumente kritisch zu bewerten.
⬤ Einige sind der Meinung, dass Beversluis die zentralen Themen und Argumente von Lewis falsch interpretiert.
⬤ Der Tonfall kann manchmal herablassend oder beleidigend wirken.
⬤ Kritiker argumentieren, dass er eher Strohmänner angreift als Lewis' tatsächliche Positionen.
⬤ Manche Leser haben das Gefühl, dass die Werke von Lewis zu Unrecht abgelehnt werden.
⬤ Das Buch wurde als vergriffen und im Vergleich zu Lewis' anhaltender Popularität als unterbewertet bezeichnet.
(basierend auf 18 Leserbewertungen)
C.S. Lewis and the Search for Rational Religion
C. S. Lewis war einer der einflussreichsten christlichen Apologeten des 20. Jahrhunderts. Der Oxford-Doktorand und ehemalige Atheist, der 1931 zum Christentum konvertierte, erlangte in den 1940er Jahren als Autor einer Reihe populärer apologetischer Bücher wie Mere Christianity, Miracles und The Problem of Pain, in denen er für die Wahrheit des Christentums plädierte, eine große Anhängerschaft. Heute ist sein Ansehen größer denn je - zum Teil wegen seiner Bücher und zum Teil wegen des Films Shadowlands mit Anthony Hopkins und Debra Winger in den Hauptrollen. Als Verfechter des Christentums appellierte Lewis nicht an den blinden Glauben, sondern an die Vernunft. In der Überzeugung, dass das Christentum rational vertretbar ist, erklärte er kühn: "Ich verlange von niemandem, dass er das Christentum annimmt, wenn seine beste Vernunft ihm sagt, dass das Gewicht der Beweise dagegen spricht". Aber halten die Argumente von Lewis einer kritischen Prüfung stand? In dieser überarbeiteten und erweiterten Ausgabe seines ursprünglich 1985 erschienenen Buches nimmt der Philosoph John Beversluis Lewis beim Wort, untersucht wohlwollend seinen "Fall für das Christentum" und kommt zu dem Schluss, dass er scheitert. Beversluis untersucht Lewis' Argument der Sehnsucht - der "untröstlichen Sehnsucht", die er als Hinweis auf eine höhere Wirklichkeit interpretierte.
Sein moralisches Argument für die Existenz einer Macht hinter dem Moralgesetz.
Seine Behauptung, dass die Vernunft mit naturalistischen Begriffen nicht angemessen erklärt werden kann.
Und seine Lösung für das Problem des Bösen, das viele Philosophen als den entscheidenden Einwand gegen den Glauben an das Christentum betrachten. Darüber hinaus geht Beversluis auf religionsphilosophische Fragen ein, die sich erst spät in Lewis' Leben entwickelten - wie etwa Antony Flews Kritik an der christlichen Theologie. Er schließt mit einer Erörterung von Lewis' Glaubenskrise nach dem Tod seiner Frau und beantwortet die Frage: Hat C. S. Lewis seinen Glauben verloren? Schließlich antwortet Beversluis in dieser zweiten Auflage auf die Kritik an der ersten Auflage. Als einzige kritische Studie der apologetischen Schriften von C. S. Lewis sollte dieses lesenswerte und intellektuell anregende Buch im Bücherregal eines jeden stehen, der sich für Religionsphilosophie interessiert.