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C. Stacey Woods and the Evangelical Rediscovery of the University
C. Stacey Woods, Preisträgerin des Canadian Christian Writing Awards 2008 der Word Guild, war eine treibende Kraft im amerikanischen Evangelikalismus der Mitte des Jahrhunderts.
Der in Australien geborene und bei den Brethren aufgewachsene Woods kam im Alter von 24 Jahren nach Kanada, um die InterVarsity Christian Fellowship zu leiten. Später wurde er auch der erste Generalsekretär von InterVarsity Christian Fellowship in den Vereinigten Staaten. In den frühen 1940er Jahren rief er die einflussreiche Studentenzeitschrift HIS ins Leben und war maßgeblich an der Gründung der weltweiten Dachorganisation der einheimischen Studentenbewegungen beteiligt - der International Fellowship of Evangelical Students.
Seine globale Vision inspirierte viele der herausragendsten christlichen Leiter der 1960er und 1970er Jahre aus der ganzen Welt. Er war ein schroffer, unverblümter Unternehmer, der mit seinem rasanten Stil viel erreichte, aber nicht immer für die Verwaltung geeignet war.
Er war ein Mann mit großen Stärken und Schwächen. Seine vielleicht bemerkenswerteste Leistung bestand darin, den Anti-Intellektualismus des konservativen amerikanischen Christentums herauszufordern und ein aktives Engagement an der Universität zu fördern. Er stellte sich einem Fundamentalismus entgegen, der genau die Bildungseinrichtungen, die seine Vorfahren gegründet hatten, dem Liberalismus überlassen hatte.
Woods stellte diesen Ansatz auf den Kopf und ermutigte zu einer aktiven Auseinandersetzung mit den Studenten und dem Lehrkörper der Universität sowie mit der Institution selbst. Diese Geschichte ist ein wichtiges Kapitel, um zu verstehen, wie der Evangelikalismus mit der Kultur in Nordamerika und der ganzen Welt interagiert hat.