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Carry It On: The War on Poverty and the Civil Rights Movement in Alabama, 1964-1972
Carry It On ist eine eingehende Studie darüber, wie sich der lokale Kampf für Gleichberechtigung in Alabama im Zuge der neuen Bundesgesetze - dem Civil Rights Act, dem Economic Opportunity Act und dem Voting Rights Act - entwickelte. Susan Youngblood Ashmore schärft den Blick für die Veränderungen, die durch den Wegfall der Rassentrennung in Gang gesetzt wurden. Sie konzentriert sich in ihrer detaillierten Geschichte auf den Black Belt in Alabama und auf die lokalen Projekte, die vom Office of Economic Opportunity (OEO), der Bundesbehörde, die Programme in einer Vielzahl von Städten und Gemeinden in Alabama unterstützte, finanziert wurden. Die Aktivisten im Black Belt, die die OEO-Mittel in Anspruch nahmen, waren sich bewusst, dass die strukturellen Grundlagen der Armut wesentliche Bestandteile der weißen Vorherrschaft waren, sagt Ashmore. Sie waren nicht nur motiviert, die Armut zu beenden, sondern auch die lokalen Regierungen zu zwingen, die neuen Bundesgesetze einzuhalten, die darauf abzielen, die Gleichheit der Rassen an einer Reihe von Fronten zu erreichen.
Ashmore befasst sich eingehend mit den Interaktionen zwischen lokalen Aktivisten, gewählten Vertretern, Geschäftsleuten, Landbesitzern, Bürokraten und anderen, die an OEO-Projekten beteiligt oder von ihnen betroffen waren. Carry It On bietet ein nuanciertes Bild der OEO, einer Behörde, die viel zu häufig kritisiert wird.
Ein neuer Blick auf den Aufstieg der Black Power im Süden.
Und ein fesselndes Porträt der lokalen Bürger, die um die Kontrolle über ihr eigenes Leben kämpfen. Ashmore vermittelt ein umfassenderes Verständnis dafür, wie die Südstaatler in den Jahren, die von der Bürgerrechtsbewegung und der Armutsbekämpfung geprägt waren, für sich selbst definierten, wie die Freiheit aussehen würde.