Bewertung:

Das Buch bietet ein aufschlussreiches Porträt von Carter G. Woodson, einem einflussreichen, aber oft übersehenen schwarzen Pädagogen und Wissenschaftler, der eine entscheidende Rolle bei der Bewahrung und Förderung der schwarzen Geschichte spielte. Er hebt Woodsons bedeutende Beiträge hervor, wie die Einführung der Negro History Week, und unterstreicht sein Engagement für die Bildung und die Dokumentation schwarzer Errungenschaften. Das Buch ist klar und verständlich geschrieben, so dass es sich nicht nur für ein akademisches Publikum eignet.
Vorteile:⬤ Richly annotated scholarship
⬤ clear and accessible writing
⬤ highlights significant contributions of Carter G. Woodson
⬤ encourages the importance of black history education
⬤ suitable for general readers, educators, and writers.
Trotz seiner Stärken werden Woodsons Beiträge außerhalb akademischer Kreise möglicherweise immer noch übersehen; einige Anekdoten deuten auf einen zeitgenössischen Mangel an Bewusstsein für sein Werk hin.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Carter G. Woodson: History, the Black Press, and Public Relations
Diese Studie zeigt, wie der Historiker Carter G. Woodson (1875-1950) die schwarze Presse und die modernen Techniken der Öffentlichkeitsarbeit nutzte, um die schwarze Geschichte in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts zu popularisieren.
Woodsons Erfolg mit der modernen Bewegung für die Geschichte der Schwarzen wird gewöhnlich mit seiner Ausbildung, seinen tief verwurzelten Prinzipien und seiner Zielstrebigkeit erklärt. Oft übersehen wird jedoch Woodsons geschickter Einsatz von Zeitungen bei der Entwicklung und Durchführung einer öffentlichen Bildungskampagne, die auf Wahrheit, Genauigkeit, Fairness und Bildung aufbaut. Burnis R.
Morris erklärt, wie Woodson aufgrund seines tiefen Verständnisses der Geschäfts- und Redaktionsmodelle der Zeitungen sowie seiner Fähigkeiten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, die ihm halfen, die Interessen der schwarzen Presse mit seiner Sache zu vereinen, eine überwiegend positive Berichterstattung für seine Geschichtsbewegung erreichte. Woodsons Werbetaktik in Verbindung mit dem Zugang zum Publikum, den ihm die Presse gewährte, ermöglichte es ihm, die Bewegung für die Geschichte der Schwarzen voranzutreiben - insbesondere die Einhaltung der Negro History Week und Spendenaktionen.
Morris analysiert Woodsons Zeitschriften, Zeitungsartikel, Briefe und andere archivierte Dokumente, die Woodsons Partnerschaft mit der schwarzen Presse und seine Rolle als Publizist beschreiben. Diese selten erforschte Seite von Woodson, der oft als "Vater der schwarzen Geschichte" bezeichnet wurde, bringt Woodsons verloren gegangenes Image als führende kulturelle Ikone wieder zum Vorschein, der seine Berühmtheit in mehreren Rollen als Meinungsjournalist, Nachrichtensprecher und Publizist der schwarzen Geschichte nutzte, um einem missachteten Thema Verehrung zu verschaffen.
Während seiner aktiven beruflichen Laufbahn (1915-1950) verband Woodson seine Interessen mit den Interessen der schwarzen Zeitungen. Sein Anliegen wurde zu ihrem Anliegen.