Bewertung:

Cashelmara ist ein gut recherchierter historischer Roman von Susan Howatch, der das Leben einer englischen Adelsfamilie über Generationen hinweg schildert und sich auf Themen wie Macht, Dysfunktion und die soziopolitische Landschaft Irlands konzentriert. Die Erzählung wird durch mehrere Blickwinkel bereichert, die den Figuren und Ereignissen mehr Tiefe verleihen. Während der Schreibstil für seine Lebendigkeit und seine Fähigkeit, die Leser zu fesseln, gelobt wird, empfanden einige die Handlung als uneinheitlich und bestimmte Themen als störend.
Vorteile:⬤ Gut recherchierter historischer Kontext, der der Erzählung Tiefe verleiht
⬤ Fesselnde, facettenreiche Charaktere mit unterschiedlichen Perspektiven
⬤ Lebendiger und mitreißender Schreibstil
⬤ Fesselnde Mehrgenerationen-Saga, die wichtige Themen behandelt (z. B. soziale Klasse, Familiendysfunktion, historische Ereignisse).
⬤ Einige Leser empfanden das Tempo der Handlung als unregelmäßig und den Anfang als langsam
⬤ Themen wie Gewalt, sexuelle Brutalität und komplexe Charakterdynamik können verstörend sein
⬤ Gemischte Gefühle über das Ende, das einige als zu abrupt oder zu simpel empfanden
⬤ Die Länge des Buches kann einen erheblichen Zeitaufwand erfordern.
(basierend auf 508 Leserbewertungen)
Es gibt zwei Themen, über die der einsame Witwer Edward de Salis nie gesprochen hat: seine tote Frau und sein Familienhaus in Irland, das „unvergleichliche Cashelmara“.
Als er Marguerite kennenlernt, eine aufgeweckte junge Amerikanerin, mit der er frei über beides sprechen kann, ist er wieder in der Lage zu lieben und nimmt sie als seine Frau mit zurück nach Irland. Doch Marguerite entdeckt bald, dass das Eheleben nicht das ist, was sie erwartet hat, und dass sie in eine schwierige Familie eingeheiratet hat, die durch Liebe und Hass bitter gespalten ist.
Cashelmara wird zum Fluch dreier Generationen, die ihre Schicksale in einem fesselnden Drama austragen, das unaufhaltsam auf Mord und Vergeltung zusteuert.