Bewertung:

Das Buch „Baseball und Fernsehen - aus allen Blickwinkeln“ untersucht die sich entwickelnde Beziehung zwischen Baseball und Fernsehen und beleuchtet dabei sowohl historische Aspekte als auch die Komplexität der Verhandlungen über Fernsehrechte. Es bietet wertvolle Einblicke in die Geschichte des Baseballs und die Entwicklung der Fernsehberichterstattung, geht aber auch tief in komplizierte Verträge ein, die manchen Leser überfordern könnten.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und informativ
⬤ bietet einzigartige Einblicke in die Geschichte des Baseballs und seine Beziehung zum Fernsehen
⬤ bietet Erklärungen zu historischen Fragen der Zuschauerzahlen
⬤ unterhaltsame Diskussionen über frühe Übertragungstechniken.
⬤ Kapitel über Fernsehrechte sind langsam und ermüdend
⬤ übermäßige Verweise auf andere Kapitel können lästig sein
⬤ spätere Kapitel werden komplex und schwer zu verstehen, was Verträge und finanzielle Aspekte betrifft.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Center Field Shot: A History of Baseball on Television
Auf der Liste von Baseball Weekly, die den Baseball im zwanzigsten Jahrhundert am meisten beeinflusst hat, rangiert das Fernsehen an zweiter Stelle - hinter der Verpflichtung von Jackie Robinson. Das neue Medium Fernsehen machte den Baseball für ein wirklich nationales Publikum zugänglich, veränderte das finanzielle Bild für Teams, Besitzer und Spieler und veränderte die Art und Weise, wie die Amerikaner das Spiel verfolgten.
Center Field Shot erforscht diese Veränderungen - die in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts noch deutlicher hervortraten - und macht ihre Bedeutung für Amerikas Freizeitbeschäftigung deutlich. Center Field Shot zeichnet eine manchmal umstrittene, aber für beide Seiten vorteilhafte Beziehung vom ersten im Fernsehen übertragenen Spiel im Jahr 1939 bis zur neuen Ära der Internetübertragungen, des Satellitenradios und des hochauflösenden Fernsehens nach, betrachtet aus der Perspektive von Geschäftsleuten, die Merchandising-Gebühren und Werberechte kassieren, von Franchise-Besitzern, die immer mehr Geld für Talente ausgeben können, und von Sendern, die versuchen, ein Spiel zu präsentieren, das lange Zeit als „fernsehunfreundlich“ galt.
Letztendlich wird die Verbindung von Baseball und Fernsehen zu einem Spiegelbild - vielleicht sogar zu einem zentralen Merkmal - der amerikanischen Kultur insgesamt. James R.
Walker ist Professor für Kommunikation und Vorsitzender der Abteilung für Kommunikation an der Saint Xavier University. Robert V.
Bellamy Jr. ist außerordentlicher Professor an der Fakultät für Journalismus und Multimediakunst der Duquesne University.