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Charles Jessold, Considered as a Murderer
Eines der besten belletristischen Bücher des Jahres 2011 des Wall Street Journal.
England, 1923. Ein Gentleman-Kritiker namens Leslie Shepherd erzählt die makabre Geschichte eines begabten jungen Komponisten, Charles Jessold. Am Vorabend der Premiere seiner revolutionären neuen Oper ermordet Jessold seine Frau und ihren Liebhaber und begeht anschließend Selbstmord in einem Szenario, das auf seltsame Weise an die Handlung seiner Oper erinnert - die Shepherd mitgeschrieben hat. Die Oper wird nie aufgeführt werden.
Shepherd schildert zunächst seine polizeiliche Zeugenaussage und erinnert sich dann an seine Beziehung zu Jessold in seiner Rolle als Kritiker, Biograf und Freund. Und mit jeder neuen Erzählung der Geschichte werfen wichtige neue Details Licht auf die Identität des wahren Opfers in Jessolds Tragödie.
Dieser ehrgeizige und komplizierte Roman spielt in einem turbulenten Moment der Musikgeschichte, als atonale Klänge zum ersten Mal durch die Konzertsäle Europas hallten, als sich der Kontinent gerade auf den Krieg vorbereitete. Was, wenn Jessolds Oper nicht nur ein Verrat an Shepherd war, sondern auch an England?
Wesley Stace hat eine schillernde Geschichte von Gegenmelodien und Gegennarrativen geschaffen, die Sie bis zum Ende in Atem halten wird.