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Charles M. Russell: The Women in His Life and Art
Charles M. Russell ist seit langem für seine actiongeladenen Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen von Cowboys, Pelztierjägern, indianischen Büffeljägern und -kriegern und anderen Helden des Alten Westens bekannt. Russells bekannteste Werke fangen die Aufregung und das tödliche Risiko von Männern ein, die in einer majestätischen Landschaft aus Bergen und Ebenen gegen die Natur und gegeneinander kämpfen. Weniger bekannt sind Russells Hunderte von Darstellungen von Frauen im Westen. Wie die renommierte Autorin und Kunsthistorikerin Ginger K. Renner vor fünfunddreißig Jahren feststellte, widmete kein anderer Künstler des Westens mehr Zeit und Talent der Darstellung von Frauen. Aber nur wenige sind Renners Beispiel gefolgt - bis jetzt.
Charles M. Russell. Die Frauen in seinem Leben und seiner Kunst ist reich illustriert: The Women in His Life and Art präsentiert bahnbrechende Essays, die für das Verständnis der Rolle westlicher Frauen in Russells Kunst unerlässlich sind. Dieser Band ist sowohl eine Hommage an die Frauen, die Russells künstlerische Entwicklung förderten, als auch ein Meilenstein in der Untersuchung der Rolle der Frau in einem Genre, das allzu oft fast ausschließlich mit einer männlichen Welt identifiziert wird.
Die Essays des Katalogs beleuchten das Thema der Ausstellung aus vier einzigartigen Perspektiven. Joan Carpenter Troccoli gibt einen Überblick über die Werke der Ausstellung und die sozialen, kulturellen und persönlichen Werte, die sie beeinflusst haben. Emily Crawford Wilson untersucht Russells Interesse am weiblichen Ideal und stellt eine Verbindung zu breiteren künstlerischen Trends des späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts her. Jennifer Bottomly-O'looney beschreibt Russells Freundschaft mit Ben und Lela Roberts, die den Künstler mit Nancy Cooper bekannt machten, der Frau, die seine Frau und unverzichtbare Geschäftspartnerin werden sollte. Thomas A. Petrie verwendet ausführliche Auszüge aus Nancys unveröffentlichten biografischen Memoiren, um die Ehe der Russells zu beleuchten, eine Beziehung, die von Zuneigung und gegenseitigem Respekt, aber auch von klugen kreativen und Marketing-Entscheidungen getragen wurde.