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Charlotte Smith and the Sonnet: Form, Place and Tradition in the Late Eighteenth Century
Dieses Buch bietet die erste umfassende Studie über Charlotte Smiths Elegische Sonette und verdeutlicht ihren "Platz" - in mehrfacher Hinsicht - in der Literaturgeschichte als ein Werk, das dafür gefeiert wird, dass es "Neues schafft", und das sich dennoch tief mit der literarischen Vergangenheit auseinandersetzt.
Es wird argumentiert, dass Smiths Sonette durch drei miteinander verflochtene Anliegen konstituiert werden: mit der Tradition, dem Ort und der Sonettform selbst, wobei die Themen von Smiths Sonetten - über Vögel, Flüsse, das Meer, Pflanzen und Blumen - mit dem literarischen Kontext verbunden sind, in dem sie schrieb. Charlotte Smith und das Sonett zeigt, dass Smiths Verse tiefer in die Tradition eingreifen, als bisher angenommen wurde, und revidiert unser Verständnis nicht nur von Smiths Karriere, sondern auch vom Sonett im England des 18.
Jahrhunderts. Jahrhunderts. Das Buch beleuchtet auch Smiths Stellung in der Nachwelt als populärer Dichter, der Persönlichkeiten wie Wordsworth, Coleridge und Constable beeinflusste und später in der Literaturgeschichte verdrängt wurde.
Es zeigt die komplexen Prozesse auf, die der Rezeption und der paradoxen Position von Smith vom späten 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart zugrunde liegen, und verdeutlicht, dass die Aneignung des Ortes selbst ein wichtiger Weg war, auf dem Aspekte der literarischen Tradition von Smith, ihren Vorgängern, Zeitgenossen und Nachfolgern verhandelt und verstanden wurden.