Bewertung:

In den Rezensionen wird das Buch „Chemmeen“ als ein bedeutendes Werk hervorgehoben, das die Kultur und den Lebensstil der Fischergemeinschaft in Kerala zutiefst widerspiegelt. Es wird für seine tragische Geschichte, den reichen kulturellen Kontext und die lebendigen Beschreibungen gelobt, obwohl einige Rezensenten die Qualität der Übersetzung von Anita Nair kritisieren.
Vorteile:Der Roman wird für seine fesselnde Erzählung, seine kulturelle Tiefe und die Darstellung komplexer sozialer Themen wie Liebe und Kastenspaltung gefeiert. Die Leser finden die Erzählung fesselnd, und sie wird für ihre hervorragenden Charakterdarstellungen und die reichhaltigen Beschreibungen des Lebens am Meer gelobt. Die Originalgeschichte gilt als Klassiker und wurde mit Preisen und Auszeichnungen bedacht.
Nachteile:Die Übersetzung von Anita Nair wird kritisiert, weil sie schlecht ist und unangemessene Redewendungen verwendet, die den Sinn und den Rhythmus des Originals verfälschen. Einige andere Übersetzungen werden als besser empfohlen, was darauf hindeutet, dass die englische Version die Essenz des ursprünglichen Malayalam-Textes möglicherweise nicht vollständig erfasst.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Chemmeen: The Enduring Classic
Chemmeen wurde erstmals 1956 veröffentlicht und erzählt die Geschichte der Beziehung zwischen Karutthamma, einer Hindufrau aus der Gemeinschaft der Fischer, und Pareekkutty, dem Sohn eines muslimischen Fischgroßhändlers.
Karutthamma kann nicht mit dem Mann leben, den sie liebt, und heiratet Palani, der trotz des Skandals um die Vergangenheit seiner Frau nie aufhört, ihr zu vertrauen, ein Vertrauen, das jedes Mal bekräftigt wird, wenn er aufs Meer hinausfährt und wohlbehalten zurückkommt, denn der „Seemutter“-Mythos der Fischergemeinschaft besagt, dass die sichere Rückkehr eines Fischers von der Treue seiner Frau abhängt. Dann, eines Nachts, treffen sich Karutthamma und Pareekkutty und ihre Liebe wird wieder entfacht, während Palani auf See ist und einen Hai anlockt...
Der äußerst erfolgreiche Roman wurde als gleichnamiger Film verfilmt, der von der Kritik gelobt wurde und kommerziellen Erfolg hatte. Die stimmungsvolle Übersetzung von Anita Nair macht diesen Klassiker der indischen Literatur einer neuen Generation zugänglich, die bisher keine Gelegenheit hatte, diese Geschichte von Liebe und Sehnsucht zu genießen.