Chile im Umbruch: Die Poetik und Politik der Erinnerung

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Chile im Umbruch: Die Poetik und Politik der Erinnerung (J. Lazzara Michael)

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Originaltitel:

Chile in Transition: The Poetics and Politics of Memory

Inhalt des Buches:

"Eine klare und gut durchdachte Studie über künstlerische Ausdrucksformen, die Erfahrungen aus den Jahren der Militärdiktatur in Chile heraufbeschwören.... Die scharfsinnigen Analysen, die intelligenten Einsichten und die Fülle an Informationen ... machen dieses Buch zu einer fesselnden Lektüre."--Maria Ines Lagos, University of Virginia.

Lazzara untersucht die politischen, ethischen und ästhetischen Implikationen der verschiedenen narrativen Formen, die chilenische Künstler verwendet haben, um die Erinnerung an die politische Gewalt unter dem Pinochet-Regime darzustellen. Durch die Untersuchung der verschiedenen "Linsen der Erinnerung", durch die Wahrheiten über die Vergangenheit konstruiert wurden, versucht er, die komplexen Überschneidungen zwischen Trauma, Subjektivität und literarischen Genres aufzuzeigen und die Art der "künstlerischen" Darstellung von Trauma zu hinterfragen.

Auf der Grundlage aktueller Theorien über Erinnerung, Menschenrechte und Trauma analysiert Lazzara ein breites Spektrum schriftlicher, visueller und mündlicher Texte, die während des demokratischen Übergangs in Chile entstanden sind, als Repräsentationen einer Poetik, die versucht, Politik und Erinnerung miteinander zu verbinden, persönliche Versöhnung zu erreichen oder die "unaussprechlichen" persönlichen und kollektiven Folgen von Folter und Verschwindenlassen darzustellen. Dabei stellt er der "Politik des Konsenses und der Versöhnung" alternative Erzählungen gegenüber, die einen ethischen Kontrapunkt zum "Vergessen und Blick in die Zukunft" bieten, und argumentiert, dass vielleicht nur solche Werke, die sich einer übereilten narrativen Auflösung der Vergangenheit widersetzen, den ethischen und epistemologischen Herausforderungen standhalten können, denen sich postdiktatorische Gesellschaften gegenübersehen, die noch immer um die Bewältigung ihrer Geschichte ringen.

Gestützt auf Lazzaras Wissen aus erster Hand über die Zeit nach Pinochet und ihre kulturelle Produktion, bietet Chile im Wandel bahnbrechende Verbindungen und Perspektiven, die diese Zeit in den Kontext anderer postautoritärer Gesellschaften stellen, die sich mit umstrittenen Erinnerungen und widersprüchlichen Praktiken des Gedenkens auseinandersetzen, vor allem mit der Holocaustforschung.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780813035680
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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