
China and Central Asia in the Post-Soviet Era: A Bilateral Approach
In diesem Manuskript werden die Beziehungen zwischen China und dem Nahen Osten auf bilateraler Ebene untersucht.
Es beleuchtet die Tiefe des chinesischen Engagements in Zentralasien mit jedem Land anhand eines fünfdimensionalen Ansatzes: Sicherheitskooperation, Energiesicherheit, Handelsbeziehungen, politische Beziehungen und kulturelle Beziehungen. Für jedes dieser Kriterien ist Zentralasien von strategischer Bedeutung für Chinas nationale Sicherheit, seine vitalen Interessen, seine territoriale Integrität, seine Souveränität, das Überleben seines Regimes und seine wirtschaftliche Prosperität.
China ist seit über zwei Jahrtausenden ein integraler Bestandteil der politischen Entwicklungen in Zentralasien. Die bilateralen Beziehungen sind seit der Unabhängigkeit der zentralasiatischen Republiken im Jahr 1992 stetig gewachsen und haben zwei Jahrzehnte später ihren Höhepunkt in einer strategischen Partnerschaft erreicht. China und seine Partner in der Region haben mit dem Bau des ehrgeizigsten Gaspipelinenetzes, mit Joint Ventures im Bereich der Ölförderung und des Downstreamings, mit gigantischen Autobahn- und Eisenbahnprojekten, Handelszonen, Bauprojekten und vor allem mit der strategischen Sicherheitskoordinierung im Hinblick auf eine einheitliche und integrierte Reaktion auf regionale Sicherheitsbedrohungen begonnen.
Beide Seiten bemühen sich auch um eine Wiederbelebung der Seidenstraße in Bezug auf ihre kulturelle Vielfalt und ihre Handelsbeziehungen. Das chinesisch-zentralasiatische Handelsvolumen hat 50 Milliarden Dollar erreicht und wird sich in den kommenden fünf Jahren stetig auf 100 Milliarden Dollar erhöhen.