Bewertung:

Das Buch wird für seine wissenschaftliche Herangehensweise an das komplexe Thema der „chinesischen Bedrohung“ gelobt, die Verbindungen zwischen historischen und modernen Verteidigungspraktiken herstellt. Es regt die Leser dazu an, über internationale Beziehungen und das Gleichgewicht zwischen Konflikt und Diplomatie nachzudenken. Es wurde jedoch kritisiert, dass bestimmte historische Zusammenhänge, insbesondere die Erfahrungen Chinas mit dem Imperialismus, nicht berücksichtigt wurden, was die Umfassendheit der Analyse beeinträchtigt haben könnte.
Vorteile:⬤ In ausgezeichnetem Zustand
⬤ schneller Versand
⬤ einfacher Kauf
⬤ solides wissenschaftliches Werk über die „chinesische Bedrohung“
⬤ interessante historische Bezüge
⬤ regt zur Erforschung der internationalen Beziehungen und der Diplomatie an.
Fehlt die Diskussion wichtiger historischer Zusammenhänge, wie Chinas Erfahrung mit dem Imperialismus; kann aufgrund der ausgelassenen Perspektiven unvollständig erscheinen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
China's Use of Military Force: Beyond the Great Wall and the Long March
Andrew Scobell untersucht den Einsatz chinesischer Militärgewalt im Ausland, wie in Korea (1950), Vietnam (1979) und in der Straße von Taiwan (1995-1996), und im Inland, wie während der Kulturrevolution in den späten 1960er Jahren und bei der militärischen Niederschlagung auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989.
Scobell warnt davor, dass ein "Verteidigungskult" die chinesische Führung dazu veranlasst, jeden Militäreinsatz als defensiv zu bezeichnen. Die Veränderungen in der Doktrin und den Fähigkeiten der Volksbefreiungsarmee in den letzten zwei Jahrzehnten deuten jedoch darauf hin, dass Chinas Führer des 21.
Jahrhunderts eher bereit sind, militärische Gewalt anzuwenden als ihre Vorgänger.