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China Engages Latin America: Distorting Development and Democracy?
Dieses Buch untersucht Chinas Engagement in Lateinamerika und der Karibik als Fallstudie für seine umfassenderen Bemühungen, kommerzielle und staatliche Instrumente zu nutzen, um eine globale Wirtschaftsordnung zu schaffen, die zu seinen Gunsten funktioniert und gleichzeitig Herausforderungen durch Institutionen, Staaten und andere, die sich dem entgegenstellen würden, neutralisiert. Im Gegensatz zur üblichen Darstellung des Kalten Krieges als politisch-militärischer Kampf werden in dieser Arbeit Chinas gegenwärtige Bemühungen in erster Linie als Bestreben betrachtet, globale Wertschöpfungsketten zu dominieren, mit unterstützenden politischen, technologischen und militärischen Komponenten.
In dieser Hinsicht geht sie über die Arbeiten hinaus, die sich auf die Abhängigkeitstheorie stützen, die im akademischen und populären Diskurs in der Region eine Schlüsselrolle gespielt hat, und nutzt diese. Das Buch untersucht die Belege für Chinas wirtschaftsorientierte Strategie in Lateinamerika und der Karibik, einschließlich der Zusammenhänge und der Koordination zwischen Chinas Aktivitäten in verschiedenen Sektoren sowie zwischen kommerziellen, politischen und anderen Dimensionen in der Region.
Darüber hinaus wird die unterstützende Rolle verschiedener chinesischer Initiativen beleuchtet, von Chinas "Belt and Road"-Initiative bis hin zu People-to-People-Diplomatie, Soft Power, Sicherheitsengagement und dem Ringen der VR China mit Taiwan um die diplomatische Anerkennung in der Region, um nur einige zu nennen. Das Buch beleuchtet die Folgen für Lateinamerika und die Karibik sowie für die USA, deren Wohlstand und Sicherheit eng mit der Region verbunden sind.