
China's Heritage Through History: Reconfigured Pasts
Dieses Buch befasst sich mit der Rolle des kulturellen Erbes und seiner Wirksamkeit in der chinesischen Zivilisation. Es verfolgt einen neuartigen Ansatz, indem es das Kulturerbe als einen langfristigen Prozess betrachtet, der als Grundlage für politische Hierarchien und Orthodoxie dient, aber auch zum kulturellen Austausch durch Wissensvermittlung beiträgt.
Unter der Fragestellung „Was tut das Erbe?“ wird in diesem Buch die Rolle des Erbes in der Zivilisation durch die Brille der Geschichte und Anthropologie betrachtet. Anhand von Beispielen aus dem kaiserlichen China werden soziale Muster in der chinesischen Nutzung und Haltung gegenüber der Vergangenheit über lange Zeiträume hinweg untersucht. Auf der Grundlage interdisziplinärer Forschung werden die Wirksamkeit und die Muster des Kulturerbes auf vier Wegen untersucht: Zerstörung, Sammlung, Übertragung und Schaffung. Jeder dieser Pfade erforscht die unterschiedlichen Rollen, die das Kulturerbe bei der Fortführung und Veränderung der chinesischen Zivilisation durch Praktiken wie Antiquarismus, Sammeln, Handwerk und Wissensvermittlung spielt. Diese Wege zeigen die vielfältigen Formen und Machtzentren innerhalb verschiedener sozialer Gruppen, einschließlich marginalisierter oder indigener Gemeinschaften, die das Erbe jeweils anders interpretieren und nutzen, um die Beziehung zwischen Staat und Gesellschaft zu gestalten.
How Heritage Shapes Chinese Civilisation wird für Forscher und Doktoranden in den Bereichen Heritage Studies, Museumsstudien, Anthropologie und Geschichte von Nutzen sein. Es bietet neue Gesichtspunkte und kritische Ideen, die für Studenten und Doktoranden der Fächer Tourismus, Kultur- und Sozialgeographie, Geschichte Ostasiens und Chinastudien von Nutzen sein werden.