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Chinese Painting from No Name to Abstraction: Collection Ralf Laier
Über die Entstehung der zeitgenössischen Kunst in China
Die No Name und die Pekinger Abstrakten stehen im Mittelpunkt von Ralf Laiers Sammlung, die hier zum ersten Mal präsentiert wird. Die No Name-Gruppe bestand aus einem Kreis von Untergrundkünstlern - darunter Zhang Wei, Ma Kelu, Li Shan und Zheng Ziyan -, die sich während der Kulturrevolution bildeten. Sie widersetzten sich der offiziellen Förderung des Sozialistischen Realismus durch die chinesische Regierung und malten stattdessen subversiv Landschaften und Szenen aus dem Alltagsleben. Nach der bahnbrechenden Ausstellung der Gruppe im Jahr 1979 wandten sich Zhang und Ma zusammen mit einer neuen Gruppe von Künstlern wie Feng Guodong, Qin Yufen und Zhu Jinshi bald der Abstraktion zu und integrierten die chinesische Tuschemalerei in ihre minimalistischen Farbflächen und gestischen Abstraktionen.
In dieser Hommage an die beiden Bewegungen spricht Laier über seine Leidenschaft für ihre Kunst und seine persönlichen Begegnungen mit den Künstlern. Der Band enthält außerdem Essays der Kunsthistoriker Kuiyi Shen und Paul Moorhouse sowie einen Anhang mit Biografien und Zitaten der Künstler.