
Middle East Christianity: Local Practices, World Societal Entanglements
Ausgehend von Theorien der Weltgesellschaft und von historisch-soziologischen Theorien untersucht das Buch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Christentums im Nahen Osten.
Es konzentriert sich auf das Zusammenspiel zwischen lokalen Praktiken und postkolonialen Verflechtungen in der globalen Moderne. Die Kapitel dieses Buches befassen sich, inspiriert von diesen Theorien, mit wichtigen empirischen Dynamiken, die das Christentum im Nahen Osten betreffen.
Dazu gehören ein historischer Überblick über die Geschichte der Christen in der Region, die Beziehung zwischen Islam und Christentum sowie Fallstudien über die Maroniten im Libanon, die ägyptischen Kopten, die Rolle protestantischer Missionare im 19. Jahrhundert, Individualisierungsprozesse unter den Christen im Nahen Osten sowie die päpstliche Diplomatie in der Region.