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Christianity and Catastrophe in South Sudan: Civil War, Migration, and the Rise of Dinka Anglicanism
Inmitten eines katastrophalen Bürgerkriegs, der 1983 begann und 2005 endete, lehnten viele Dinka im Sudan ihre ererbten religiösen Überzeugungen ab und wandten sich einem lebendigen anglikanischen Glauben zu. Christianity and Catastrophe in South Sudan beschreibt die Entstehung dieser religiösen Basisbewegung und vertritt die These, dass das Christentum den Dinka neue Ressourcen bot, die es ihnen ermöglichten, mit einer sich rasch verändernden Welt zurechtzukommen, und auch Antworten auf die spirituellen Fragen, die der Krieg aufgeworfen hatte.
Christianity and Catastrophe in South Sudan basiert auf umfangreichen Feldforschungen im Südsudan, die durch Recherchen in den Archiven südsudanesischer Kirchen und internationaler humanitärer Organisationen ergänzt wurden. Das Ergebnis ist ein detailliertes Profil dessen, was das Christentum für eine Gesellschaft bedeutet, die sich inmitten einer schweren Krise und eines Traumas befindet, mit besonderem Augenmerk auf die Rolle junger Menschen und Frauen sowie auf die Art und Weise, wie die Ankunft eines neuen Glaubens bestehende religiöse Traditionen verändert hat.
Christentum und Katastrophe im Südsudan eröffnet ein neues Forschungsfeld für das afrikanische Christentum. Jesse Zink hat eine Pflichtlektüre für alle geschrieben, die sich für die anhaltenden Krisen in Afrika und insbesondere für die schwierige Beziehung zwischen Bürgerkrieg und Religion interessieren.
--David Maxwell, Dixie-Professor für Kirchengeschichte am Emmanuel College in Cambridge.