
Christian Perfection: The Spiritual Character of a Good Christian Believer; Adherence to God and Holiness, Faith and Sanctity
P. T. Forsyth beschreibt das Wesen der christlichen Vollkommenheit und die Charaktereigenschaften, die ein Mensch braucht, um einen Zustand geistlicher Reife und Nähe zu Gott zu erlangen.
Im ersten Kapitel bemüht sich Forsyth, mehrere Missverständnisse über die christliche Vollkommenheit auszuräumen, nämlich dass sie ein Zustand der Sündlosigkeit sei. Ein Zustand völliger Sündlosigkeit ist für einen gläubigen Menschen unmöglich, da wir alle irgendwann gesündigt haben, sei es vor oder während unseres Beitritts zu geistlichen Überzeugungen. Anstatt zu versuchen, das Unüberwindliche zu überwinden, muss der gläubige Mensch stattdessen den Schwerpunkt auf die Tugenden legen, die in den Lehren des Christentums betont werden, und gleichzeitig so viel spirituelles Bewusstsein praktizieren, dass er eine spürbare Nähe zu Gott empfindet.
Gutes Verhalten und der Umgang mit seinen Mitmenschen - ob gläubig oder nicht - sind zusammen mit der Kenntnis des christlichen Glaubens und der Praxis des Gebets von entscheidender Bedeutung. Forsyth warnt den Leser vor dem Glauben, dass Vollkommenheit etwas Äußerliches ist, das man sich aneignen muss: Die Reise zu diesem Zustand ist eine allmähliche, die in der Seele stattfindet und ein Zustand des Geistes und des Körpers ist, der durch die verschiedenen hier beschriebenen stetigen, schrittweisen Wege kultiviert wird.