Bewertung:

Das Buch stellt eine historische Darstellung verschiedener theologischer Perspektiven auf das Sühnopfer dar, wobei der Schwerpunkt auf dem Christus-Victor-Modell liegt. Es ist wie eine Reihe akademischer Vorlesungen aufgebaut, was es für diejenigen, die mit dem wissenschaftlichen Diskurs nicht vertraut sind, zu einer Herausforderung machen kann. Die Leser äußern eine Mischung aus anfänglicher Enttäuschung und späterer Zufriedenheit mit den gewonnenen Einsichten.
Vorteile:Das Buch bietet einen detaillierten historischen Überblick über die Sühnetheorien, stellt die nuancierten Überzeugungen der frühen Kirchenväter vor und gelangt schließlich zu einer abgerundeten Erklärung der Christus-Victor-Ansicht, die von vielen als unverzichtbare Lektüre angesehen wird.
Nachteile:Der akademische Stil mag für manche Leser unzugänglich sein, und der anfängliche Ansatz mag diejenigen frustrieren, die eine direkte Erklärung des Christus-Victor-Modells suchen.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Christus Victor - An Historical Study Of The Three Main Types Of The Idea Of The Atonement
Erstmals 1931 veröffentlicht.
Aulen unterscheidet drei Haupttypen von Sühnetheorien: die "klassische" Ansicht, die allgemein als "Lösegeldtheorie" bekannt ist. Die "lateinische" oder "objektive" Sichtweise, die gemeinhin als "Satisfaction" oder "Penal Substitution Theory" bekannt ist, und die "subjektive" Sichtweise, die oft als "Moral Influence"-Theorie bekannt ist.