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Chronicling the West for Harper's, Volume 12: Coast to Coast with Frenzeny & Tavernier in 1873-1874
Die Öffnung des Westens nach dem Bürgerkrieg zog eine Flut von Amerikanern und Einwanderern in den Grenzbereich. Zu den lebendigsten Aufzeichnungen des Westens der 1870er Jahre gehört die Serie von Drucken, die in diesem Buch erstmals gesammelt werden. Chronicling the West for Harper's zeigt 100 Illustrationen, die die französischen Künstler Paul Frenzeny und Jules Tavernier 1873 und 1874 für die Wochenzeitschrift anfertigten. Die beiden - "Frenzeny & Tavernier", wie sie ihre Arbeiten signierten - dokumentierten die neu erschlossenen Gebiete, ihre vielfältigen Bewohner und die sich verändernde Grenze.
Die Historikerin Claudine Chalmers befasst sich mit dem Leben und der Arbeit von Frenzeny und Tavernier, die fähig und abenteuerlustig genug waren, um als "Special Artists" erfolgreich zu sein - so nannte Harper's Weekly die Illustratoren, die es ins Feld schickte. Die Aufgabe erforderte Phantasie, Mut und Anpassungsfähigkeit, ganz zu schweigen von der zeichnerischen Begabung. Frenzeny, ein begabter Künstler, der die vielen Kulturen seiner Wahlheimat akzeptierte, war auch ein hervorragender Reiter. Tavernier war darauf trainiert worden, schnell mit verschiedenen Medien zu arbeiten. Beide Männer hatten den Vorteil, Amerika mit neuen Augen zu sehen.
Sie begannen ihre künstlerische Laufbahn im Osten mit An Emigrant Boarding-House in New York. Ihre Reise endete in San Francisco, wo sie das geschäftige Chinatown der Stadt und die pastoralen Vororte von Marin County skizzierten. Zusammen mit jeder Illustration schickten die Künstler Harper's eine Beschreibung.
Diese Beschreibungen sind hier abgedruckt.
Frenzeny und Tavernier dokumentierten die Grenze, wie sie sich entwickelte. Sie schilderten die Gefahren des Reisens und der Besiedlung, von Bränden bis hin zum Elend, und präsentierten beunruhigende Themen - wie den Sonnentanz der Sioux - in schonungsloser Detailtreue. Dank ihres Könnens sind einige ihrer Zeichnungen, darunter The Strike in the Coal Mine, zu Klassikern der amerikanischen Kultur geworden. Chalmers zeigt, dass diese unerschrockenen Franzosen mit Bleistift und Holzschnitt die öffentliche Wahrnehmung des Westens über Jahrzehnte hinweg prägten.