Bewertung:

Die Rezensionen zu 'Patagonien-Chronik: Zu Fuß im Torres del Paine“ von Susan Alcorn zeigen ein breites Spektrum an Meinungen. Viele loben das Buch für seine detaillierten Informationen über das Trekking im Torres del Paine und für seine persönliche Erzählung, die gleichzeitig als Reiseführer dient. Die Erfahrungen und Herausforderungen der Autorin finden bei den Lesern Anklang, insbesondere bei denen, die eine Reise nach Patagonien planen. Einige Kritiker bemängeln jedoch, dass das Buch keine umfassenden Informationen über die Geschichte und die Tierwelt der Region enthält und sich stattdessen auf die persönliche Reise und die täglichen Mahlzeiten des Autors konzentriert.
Vorteile:⬤ Detaillierte und hilfreiche Informationen für das Trekking im Torres del Paine, einschließlich Packlisten und Routenplänen.
⬤ Fesselnde persönliche Erzählung, die den Leser mitreißt.
⬤ Nützliche Tipps und historischer Kontext über Patagonien.
⬤ Spricht ein breites Publikum an, auch diejenigen, die vielleicht nicht wandern, aber sich für Reisen interessieren.
⬤ Positive Rezensionen heben Susan Alcorns Charakter und ihre Bereitschaft hervor, auch im hohen Alter noch schwieriges Terrain zu erkunden.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch keine detaillierten Informationen über die Geschichte, die Geologie oder die Tierwelt der Region enthält.
⬤ In einigen Rezensionen wurde das Buch weniger als Reiseführer, sondern eher als persönlicher Bericht beschrieben, was zu Unzufriedenheit bei denjenigen führte, die eher praktische Ratschläge suchten.
⬤ Mindestens ein Rezensent kritisiert die körperlichen Einschränkungen des Autors während des Trekkings.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Patagonia Chronicle: On Foot in Torres del Paine
Patagonien-Chronik: On Foot in Torres del Paine vermittelt dem Leser einen Eindruck von den Vorzügen und Herausforderungen des Reisens südlich des 40. Breitengrades in Chile und Argentinien - in dem als Patagonien bekannten Gebiet. Durch eine Kombination aus Tagebucheinträgen, Interviews, historischen Dokumenten und Essays über einzigartige Themen der Region erhält der Leser einen Eindruck vom Reichtum des Landes und seiner Menschen in Vergangenheit und Gegenwart. Darüber hinaus findet der Leser eine Fülle praktischer Informationen, darunter Tipps zur Reisevorbereitung, zum Transport und zu Unterkünften.
Das Buch richtet sich an alle, die eine Wanderung in Chiles berühmtestem Park in Erwägung ziehen. Wanderer, die auf dem Weg nach Torres del Paine sind, werden von den detaillierten Informationen über den Park profitieren. Sie finden Beschreibungen von Unterkünften, Trekkingrouten und Wanderwegen sowie Karten, Zeit- und Kilometertabellen, Routenvorschläge und ein Höhenprofil des Weges.
Die Patagonien-Chronik ist jedoch mehr als ein Reiseführer für Wanderungen in diesem spektakulären Park: Sie spannt ein viel größeres Netz. Dieses Buch ist nicht nur für Wanderer, sondern für Reisende aller Art interessant. Neben dem Torres del Paine entdecken die Leser die Städte, die die meisten Patagonien-Reisenden gerne erkunden, wie z. B.: Punta Arenas, Puerto Natales und El Calafate. Sie besuchen den Nationalpark Los Glaciares - die Heimat des Perito-Moreno-Gletschers und des Berges Fitz Roy.
Die Reisenden finden auch Insider-Informationen über Touren in die gemäßigteren Seengebiete Chiles und Argentiniens sowie in verschiedene andere Nationalparks innerhalb und außerhalb Patagoniens. Sie erfahren etwas über Ushuaia, das "Ende der Welt" und Drehkreuz für Besuche in der Antarktis. Und da die meisten Patagonien-Reisenden auf ihrem Weg weiter in den Süden einige Zeit in Santiago oder Buenos Aires verbringen werden, sind die farbigen Kapitel über diese Hauptstädte sehr hilfreich.
Die Frage, wie man die Risiken abschätzen und die Ängste überwinden kann, wenn man das Abenteuer in unbekanntem Terrain sucht, kann für jeden Wanderer, Rucksacktouristen oder Bergsteiger hilfreich und inspirierend sein. In der Patagonien-Chronik erfahren wir, dass die Autorin die Torres del Paine-Rundwanderung mit dem Rucksack machen möchte, aber sie weiß, dass die Wanderung von einer moderaten Aktivität bis hin zu einer lebensbedrohlichen Aktivität reichen kann - je nach dem extrem unberechenbaren Wetter. Im Leben gibt es immer Dämonen zu erschlagen: Wie entscheidet man, wann man weitergeht und wann man umkehrt?