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Citizen Science for Coastal and Marine Conservation
In den letzten Jahren hat sich die Bürgerwissenschaft zu einem leistungsfähigen neuen Konzept entwickelt, das es der breiten Öffentlichkeit, Studenten und Freiwilligen ermöglicht, sich an der wissenschaftlichen Forschung zu beteiligen. Ein Paradebeispiel ist der Schutz der biologischen Vielfalt, wo die Datenerfassung und -überwachung durch die Beteiligung der Bürger erheblich verbessert werden kann. Dies ist das erste Buch, das dringend benötigte Anleitungen und Fallstudien aus dem Meeres- und Küstenschutz liefert.
Die Neuartigkeit und rasche Ausbreitung dieses Bereichs hat einen Bedarf an der Erörterung von Schlüsselfragen und der Entwicklung von Best Practices entstehen lassen. Das Buch zeigt den Nutzen und die Durchführbarkeit, aber auch die Grenzen des Einsatzes von Bürgerwissenschaft im Meeres- und Küstenbereich für den Naturschutz auf und gibt durch kritische Überlegungen (z. B. welche Fragen und Systeme sich am besten für Bürgerwissenschaft eignen) Empfehlungen für bewährte Verfahren für erfolgreiche Bürgerwissenschaftsprojekte im Meeres- und Küstenbereich.
Es werden eine Reihe von Fallstudien aus verschiedenen Teilen der Welt vorgestellt, z. B. zur Überwachung von Seevogelpopulationen, invasiven Arten, Plastikverschmutzung und den Auswirkungen des Klimawandels. Außerdem werden Diskussionen über die Einbindung von Jugendlichen, indigenen Gemeinschaften, Tauchern und Schnorchlern als Bürgerwissenschaftler sowie bewährte Praktiken für die Kommunikation innerhalb der Bürgerwissenschaft, den Aufbau von Vertrauen bei den Interessengruppen und die Information der Meerespolitik als Teil dieser spannenden und befähigenden Methode zur Verbesserung des Meeres- und Küstenschutzes behandelt.
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