Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Analyse des Normandie-Feldzugs und untersucht die Leistung und Entwicklung der britischen, kanadischen, amerikanischen und deutschen Armeen. Es bietet eine faire Bewertung der Stärken und Schwächen der einzelnen Streitkräfte und stellt gängige Darstellungen über ihre Effektivität und Anpassungsfähigkeit während des Krieges in Frage.
Vorteile:Das Buch wird für seine gründliche Analyse des Normandie-Feldzugs gelobt, die eine ausgewogene Sicht auf die Streitkräfte der Alliierten und der Achsenmächte bietet. Es hebt die Entwicklung und Anpassungsfähigkeit der US-Armee im Vergleich zur deutschen Wehrmacht sowie zu den britischen und kanadischen Streitkräften hervor. Die Recherchen des Autors werden als sorgfältig und aufschlussreich bezeichnet, was das Buch zu einer wichtigen Lektüre für das Verständnis der komplexen Zusammenhänge der militärischen Effektivität während des Zweiten Weltkriegs macht.
Nachteile:In einigen Rezensionen wird darauf hingewiesen, dass der Autor die US-Panzerdoktrin nicht angemessen kritisiert und die Terminologie im Zusammenhang mit indirektem Feuer missversteht. Außerdem bietet das Buch nicht die actiongeladenen Erzählungen, die manche Leser von Schlachtberichten erwarten, sondern konzentriert sich stattdessen auf einen eher analytischen Ansatz.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Clash of Arms: How the Allies Won in Normandy
Ausgezeichnet als Choice Outstanding Academic Title von der American Library Association. Clash of Arms untersucht, wie die westlichen Alliierten - auf dem Schlachtfeld - lernten, die Kriegsmaschine der Nazis zu besiegen.
Russell A. Hart beginnt mit einer Untersuchung der Versäumnisse in der Zwischenkriegszeit, die dazu führten, dass die alliierten Streitkräfte zu Beginn des Zweiten Weltkriegs nicht in der Lage waren, die Nazi-Aggression zu besiegen, und analysiert die Methoden, die die Alliierten zur Verbesserung ihrer militärischen Effektivität einsetzten.
Er untersucht auch die ständigen deutschen Anpassungen, die den Krieg verlängerten und den Preis für den letztendlichen Sieg der Alliierten erhöhten. Im Mittelpunkt seiner vergleichenden Studie steht das komplexe Zusammenspiel von Persönlichkeiten, Militärkultur und Kriegsrealität, das darüber entschied, wie genau die Kombattanten die Lektionen des Krieges lernten und wie effektiv sie ihre Kampffähigkeiten verbesserten.