Bewertung:

Das Buch ist eine fesselnde Erzählung über ein wahres Verbrechen, die die Geschichte zweier vermisster Teenager-Mädchen in Oregon aufgreift und die Generationsmuster von Mord innerhalb einer Familie untersucht. Die Autorin Janine O'Neill schöpft aus ihren persönlichen Erfahrungen und umfangreichen Recherchen, um eine zum Nachdenken anregende Perspektive auf das Zusammenspiel von Genetik, Umwelt und Familiengeschichte im Zusammenhang mit Verbrechen zu bieten.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, gründlich recherchiert und bietet eine einzigartige, mitfühlende Perspektive auf ernste Themen. Die Leser fanden es spannend und fesselnd, und viele konnten es nicht aus der Hand legen. Es wirft wichtige Fragen über Viktimisierung und das Wesen kriminellen Verhaltens auf.
Nachteile:Einige Leser könnten die Thematik als beunruhigend empfinden, da sie sich mit schweren Themen wie Mord und Familienkriminalität auseinandersetzt.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Close to Home: Sexual Abusers and Serial Killers, Memoir and Murder
Am 9. Januar 2002 verließ die zwölfjährige Ashley Pond die Wohnung ihrer Familie in Oregon City, Oregon, um ihren Bus zur Schule zu nehmen. Sie verschwand.
Ashley liebte ihre alleinerziehende Mutter, aber sie hasste ihr Trinken, und die Vaterfiguren in ihrem Leben waren gekommen und gegangen. So hatte sie gelernt, sich auf ihre Freunde zu verlassen.
In letzter Zeit waren die Dinge jedoch kompliziert geworden: Als sie verschwand, glaubten viele Leute, sie sei einfach weggelaufen.
Aber Janine O'Neill hatte sieben Jahre lang Verbrechen gegen Kinder in Oregon City verfolgt. Sie wusste mit absoluter Sicherheit, dass eine Zwölfjährige in dieser Gemeinde niemals verschwinden würde, es sei denn, etwas wäre furchtbar schief gelaufen.
Dann verschwand ein weiteres Mädchen, und der Sohn eines selbsternannten Serienmörders gab sich als Hauptverdächtiger in beiden Fällen zu erkennen. O'Neill war wie besessen von der Geschichte - so besessen, dass sie schließlich ihren Vollzeitjob kündigte und sich auf eine landesweite Suche in die Vergangenheit begab, wobei sie sich vor allem eine Frage stellte: Könnte es etwas Schrecklicheres geben als das, was die Öffentlichkeit glaubte, dass diesen Mädchen passiert war?
Die Antwort, so erfuhr sie, lautete: Ja.