Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Analyse von Ivor Montagus bedeutenden Beiträgen zur britischen Filmindustrie und seiner starken Zugehörigkeit zum Kommunismus, insbesondere seiner Ansichten zu Stalins Russland. Es ist für Leser, die sich für historische Persönlichkeiten und ihre politischen Ideologien interessieren, von Nutzen, auch wenn es keinen umfassenden Überblick über Montagus gesamtes Leben bietet.
Vorteile:⬤ Gründlich recherchiert
⬤ gute Einblicke in Montagus Engagement in der Filmindustrie
⬤ wertvolle Einblicke in seine politischen Überzeugungen und Beziehungen zu bedeutenden Persönlichkeiten
⬤ informatives Nachwort, das Montagus Leben und Ideologien bewertet.
⬤ Auslassung von Montagus kompletter Lebensgeschichte
⬤ dichter Druck und knapper Text können die Lektüre erschweren
⬤ für weniger an politischer Geschichte Interessierte möglicherweise nicht attraktiv.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Codename Intelligentsia: The Life and Times of the Honourable Ivor Montagu, Filmmaker, Communist, Spy
Er war der Sohn eines erblichen Peers, eines der reichsten Männer Großbritanniens. Seine Kindheit in Cambridge war privilegiert, er blühte auf.
Im Alter von 21 Jahren gründete er die Film Society und wurde zu einem bahnbrechenden Vorkämpfer für den Film als Kunst. Er arbeitete mit Alfred Hitchcock zusammen, rettete The Lodger und produzierte später seine bahnbrechenden britischen Thriller The Man Who Knew Too Much, The 39 Steps, Secret Agent und Sabotage. Er führte Regie bei Komödien nach Geschichten von H.
G. Wells, arbeitete in Hollywood mit Eisenstein zusammen und drehte Dokumentarfilme in Spanien während des Bürgerkriegs.
Er setzte sich dafür ein, dass Trotzki im Vereinigten Königreich Asyl erhielt, und wurde ein führender Propagandist für die antifaschistische und kommunistische Sache. Vor den Augen des MI5, der ihn ständig überwachte, wurde er zu einem Geheimagenten der Komintern und einem sowjetischen Spion. Er war ein hochintelligenter und moralisch engagierter Mann, der die Grausamkeiten des stalinistischen Regimes nicht erkannte.
Dies ist die bemerkenswerte Geschichte von Ivor Montagu, der aufkeimenden Filmkultur und der linken Politik im Großbritannien der Zwischenkriegszeit. Es ist eine Geschichte von rastloser Energie, Großzügigkeit des Geistes, kreativer Leistung und intellektueller Korruption.